Kognitive Fähigkeiten im MedAT üben und verbessern

Hier geht es zu meinem vorherigen Blog-Eintrag:

MedAT-Testergebnisse und Studienstart

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 8

 

Jede Person, die den Test bereits einmal versucht, oder sich zumindest schon mit dem Aufbau des Tests auseinandergesetzt hat, wird wissen, dass man den Stoff nicht innerhalb kürzester Zeit lernen kann. Besonders bei den kognitiven Aufgaben verzweifelt man da teilweise sehr schnell.

 

Wie bereitet man sich also auf diese kognitiven Aufgaben vor, wann beginnt man am besten mit dem Lernen? Meiner Meinung nach kann jede Person die kognitiven Aufgaben ohne Probleme meistern, sofern sie sich auch früh genug und ausführlich mit diesen beschäftigt. Hier ist langfristiges Training das A und O. Ich selbst begann damit bereits fast ein Jahr vor dem MedAT. Das mag sich jetzt schlimmer anhören, als es dann am Ende in Wirklichkeit war. Weil ich gefragt worden bin, welche Unterlagen ich empfehlen kann: für den kognitiven Teil ist der Med-Breaker top und das ist wirklich keine Werbung. Es gibt sehr viele verschiedene Bücher, welche Übungsaufgaben anbieten und ich selbst habe mir einige angesehen. Ich bemerkte, dass es in einigen Büchern leider sehr viele Fehler gab, oder das Niveau der Übungen sehr niedrig angesetzt war. Meine besten Erfahrungen habe ich hier wirklich mit Abstand mit diesem Buch gemacht: kaum Fehler und die Übungen sind meist schwerer als beim wirklichen Test. Ich denke, durch diesen erhöhten Schwierigkeitsgrad hat man es beim Test um einiges leichter. Durchblickt man hier das Prinzip der Übungen, so hat man beim MedAT kaum Schwierigkeiten die richtigen Antworten zu finden.

 

Wie jedoch schon angesprochen, kann einem auch das beste Lehrbuch den Erfolg nicht von heute auf morgen bringen. Also zurück zu meiner Strategie, bereits ein Jahr vor dem Test zu beginnen. Anfangs plante ich etwa alle zwei Wochen einigen Stunden Übungszeit ein. Man muss nicht jeden Tag jede einzelne Aufgabe eines Buches lösen. Es reicht hier, wenn man sich immer wieder mit allen Teilen beschäftigt und einige Übungen macht. Durch dieses Wiederholen über einen längeren Zeitraum entwickelt man ein immer besseres Gefühl für den richtigen Lösungsweg. Etwa zwei bis drei Monate vor dem Test intensivierte ich die Übungszeiten natürlich. Wenn man sich schon zuvor oft mit den einzelnen Bereichen beschäftigt hat, geht's gut voran! Als ich anfing mich auf den kognitiven Teil vorzubereiten, merkte ich schnell, dass mir Zahlenreihen oder räumliches Vorstellungsvermögen sehr viel einfacher fielen als beispielsweise Wortflüssigkeit oder Merkfähigkeit. Diese „Schwachstellen“ waren es, auf welche ich mich anschließend am stärksten fokussierte. Man bekommt keine Bonuspunkte, wenn man einen Teil hervorragend beherrscht und bei einem anderen völlig planlos ist. Hier ist mein Tipp: Bereitet euch am besten auf die Teile vor, welche ihr am wenigsten gut könnt. Das mag zeitweise sehr nervenaufreibend sein und man wird immer wieder an sich selbst zweifeln. Das Training macht sich aber bezahlt! Bei diesem Test geht es nicht darum, sich auf einige Bereiche zu konzentrieren und hier alle Punkte zu holen, sondern vielmehr darum, bei schweren Aufgaben nicht zu viele Punkte zu verlieren. Also zusammengefasst: Man sollte sehr früh damit beginnen, sich auf kognitive Aufgaben vorzubereiten und sich dabei von Anfang an mit seinen Schwachstellen auseinandersetzen. Man muss jedoch nicht von Anfang an durchgehend lernen. Teilweise ist hier weniger mehr, um nicht zu früh seine komplette Lernmotivation aufzubrauchen. Glaubt mir, ihr werdet sie später noch brauchen. Diese Taktik kann euch durchaus einen Vorteil gegenüber anderen TeilnehmerInnen verschaffen :)

 

Was sind eure Erfahrungen, habt ihr sonst noch gute Vorbereitungstipps :)

Liebe Grüße, Benedikt.

 

Hier gehts weiter mit meinem nächsten Blogeintrag: 

BMS- Vorbereitung // Lernen & Üben

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 7
  • #1

    Marcel (Donnerstag, 20 April 2017 16:47)

    Huhu,
    mal ne Frage:
    Wieviel Platz hat man denn beim beim MedAT für Notizen? Hat man Schmierpapier?
    Mir gelingt es bei der Wortflüssigkeit leichter, die Wörter zu finden, wenn ich mir die Buchstaben im Kreis geordnet aufschreibe.
    Und wie ist so erfahrungsgemäß der Zeitdruck bei dem Teil? Kann nicht einschätzen, wieviel "schwere" Wörter kommen, und ob das zusätzliche Aufschreiben zuviel Zeitverlust bedeutet:/
    Danke!

  • #2

    med-breaker (Freitag, 21 April 2017 02:07)

    Hallo lieber Marcel,
    in den letzten Jahren hatte man relativ viel Platz auf den Zetteln für Notizen. Durchschnittlich kommen 8.5 Buchstaben pro Wort zum Test, also 7-10 Buchstaben waren in den letzten Jahren üblich. Die Wörter sind vom Bekanntheitsgrad gemischt. Ich würde sagen, probieren geht über studieren - viel üben und die beste Taktik für dich dann einfach selber herausfinden :)?

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker und Mini-Breaker Team

  • #3

    Marcel (Freitag, 21 April 2017 13:10)

    Ok,
    Vielen Dank für die Antwort! :) Ich nehme mal an, es gibt keine Möglichkeit, so einen alten Testbogen mal zu sehen, wie der so aufgebaut / strukturiert ist?

  • #4

    med-breaker (Freitag, 21 April 2017 13:26)

    Hallo lieber Marcel,
    die Testbogen werden sehr gut behütet und versucht mit absolut größter Sicherheit unter Verschluss zu halten. Einen Antwortbogen haben wir im Test-Breaker nachempfunden, die Testhefte sind leider gut unter Verschluss. Man hat aber, und das sag ich aus dem Gefühl der letzten Jahren, eigentlich sehr viel Platz um Notizen zu machen :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker und Mini-Breaker Team

  • #5

    Alexander (Dienstag, 19 September 2017 13:48)

    Hat jemand Tipps fürs Figuren zusammensetzen welche nicht im MedBreaker 17 stehen ?
    Vielen Dank im Voraus:)
    Alex

  • #6

    Blumenwiese (Montag, 26 März 2018 22:47)

    Hi , hat vielleicht jemand einen Tipp , wie man sich auf Figuren Zusammensetzen vorbereiten kann?

  • #7

    med-breaker (Montag, 26 März 2018 23:00)

    Hallo lieber Alexander und liebe Blumenwiese,
    da können wir den Med-Breaker 18 empfehlen, da gibt es viele neue Tipps zu den Figuren! :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker und Mini-Breaker Team