Lernmotivation für den Test

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BMS Vorbereitung - Lernen und üben 

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 10

 

In den letzten Artikeln habe ich euch meine bevorzugten Lernunterlagen vorgestellt. Doch auch die besten Unterlagen bringen nicht viel, wenn die Lernmotivation fehlt. Was kann man machen, wenn die Motivation mal wieder sinkt und man sich einfach nicht zum Lernen überreden kann?

 

Vorausschicken möchte ich, dass sich vermutlich jede Person mit unterschiedlichen Mitteln motivieren kann.

 

Zu Lernbeginn ist man meist sehr motiviert, die Übungen sind neu und machen (manchmal zumindest) auch ein wenig Spaß. Nach einigen Wochen werden sie tendenziell langweiliger und man ist frustriert, da man nie das erwünschte hoch angesetzte Ergebnis erreicht. Bei mir kam dieser Punkt glücklicherweise sehr spät – lag vermutlich an meinen sehr unregelmäßigen Übungssessions. Als ich nach einigen Monaten die Übungsfrequenz erhöhte, wurde mir sehr schnell klar, dass ich zwar einen Fortschritt gemacht hatte, dieser jedoch nicht so groß war wie erhofft. Und damit sank bei mir die Motivation erst mal ins fast Bodenlose.

 

Glücklicherweise hatte ich zu dieser Zeit beim Roten Kreuz mit meiner Sanitäterausbildung angefangen und schnell Bekanntschaft mit anderen gemacht, die sich ebenfalls für den MedAT vorbereiteten. Als wir die ersten gemeinsamen Lernsessions einlegten, stieg meine Motivation wieder an, da wir die Übungen auch teilweise als Wettbewerb sahen und somit auch ein Anreiz gegeben war, auch zuhause mehr zu üben.

  

Gleichzeitig hatte ich die Pflicht, mich in dieser knappen Zeit für die Matura vorzubereiten. Zum Glück musste ich mich auch mit BMS Themen in der Schule auseinandersetzen. Ich merkte hier sehr schnell, dass sich die maturarelevanten Stoffgebiete sehr stark mit denen des MedATs überschnitten. Mir wurde das erste Mal bewusst, wie wertvoll meine Entscheidung für eine mündliche Matura in Chemie und Biologie wirklich war. Auch das steigerte meine Motivation erneut, da ich das riesige Stoffgebiet nicht, wie ich befürchtet hatte, nach der Matura in nur wenigen Wochen lernen musste.

 

Natürlich sind Lernsessions, welche sich über 14 Stunden pro Tag (und das über mehrere Wochen) erstrecken, sehr anstrengend und können den Kopf schnell zum Platzen bringen. Hierbei war für mich sehr hilfreich, eine gewisse Art von Ausgleich zu betreiben, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Was mir sehr gut half und auch noch heute sehr nützlich vor so manch einer großen Prüfung ist, ist Sport. Joggen, Krafttraining,.... etc. eignen sich hervorragend, um die Konzentrationsfähigkeit wieder zu steigern. Es war ausreichend, etwa 15-30 Minuten Turnübungen, wie Liegestütze, Sit-Ups oder Klimmzüge, auszuüben.

 

Zusammenfassend meine Tipps:

  • Sucht euch jemanden, mit dem ihr gemeinsam lernen könnt, macht einen freundschaftlichen Wettbewerb aus den Übungen, das spornt an!
  • Versucht euch bei der Matura die Fächer so auszusuchen, dass der Stoff möglichst mit den Themengebieten übereinstimmt, um Stress zu vermeiden!
  • Macht zwischendurch körperliche Übungen, um den Kopf frei zu bekommen. Schnelle Lauf-Sessions und Kraftübungen eignen sich perfekt, um die Konzentration erneut zu steigern!


Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare,
Benedikt.

 

Hier gehts weiter mit meinem nächsten Blogeintrag:

MedAT-Kurse für den Medizinaufnahmetest in Wien, Innsbruck, Graz & Linz

 

 

 

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