Niemals aufgeben, auch nicht im Studium!

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Tipps & Tricks für den Medizinaufnahmetest

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 14

 

Nachdem ich viele persönliche Erfahrungen und Tipps mit euch geteilt habe, möchte ich in diesem Teil der Frage nachgehen:

War Medizin die richtige Entscheidung?

 

Ob das Studium so verläuft, wie ich es mir damals, nach der Matura, vorgestellt habe? Definitiv nicht. Man stellt sich darauf ein, studieren zu gehen und bekommt in der Schule immer wieder zu hören: man werde sie noch vermissen. So wirklich glauben kann man das in dieser Zeit noch nicht. Dann kommen die ersten großen Prüfungen und man weiß sofort wieder die Schulzeit zu schätzen.

 

Ja, das Studentenleben sollte man genießen! Man wird nie wieder so viel Freizeit haben, wie jene, die man sich während des Studiums nehmen kann. Möchte man das Studium jedoch in Mindestzeit bewältigen, werden die Zeiten, um Party zu machen, immer begrenzter. Im ersten Semester geht es einem in dieser Hinsicht noch ganz gut: Es gilt relativ einfache Prüfungen zu schreiben, wenig Pflichtveranstaltungen zu besuchen und die Thematik des behandelnden Stoffes ist noch weniger anspruchsvoll. So wie man sich ein Studium gerne vorstellen möchte...  bis dann im zweiten Semester der Sezierkurs startet und das Studium allmählich seinen wahren Charakter zeigt. Man hat plötzlich wenig Freizeit, muss Nachmittage im Seziersaal verbringen und das alles mit eigener Verantwortung: denn das Endergebnis beim Sezieren fließt in die Bewertung des Modules mit ein. Währenddessen muss man sich auf parallellaufende Pflichtveranstaltungen vorbereiten. In dieser wirklich stressigen Zeit kommt es oft genug vor, dass StudienkollegInnen ernsthafte Zweifel mit ihrer Wahl zum Medizinstudium haben.

 

Wie fast alle meiner KollegInnen absolvierte ich bereits in diesem Sommer meine erste Famulatur, obwohl deren Sinnhaftigkeit zu diesem Zeitpunkt von vielen Seiten angezweifelt wurde. Diese Zeit im Krankenhaus zeigte mir eines, nämlich warum ich dieses Studium mache und welche Möglichkeiten ich im Anschluss haben werde. Zum Glück verflogen in diesem Sommer sämtliche Zweifel: Ja, das Medizinstudium war für mich die richtige Wahl!

 

Abschließend möchte ich allen, die diesen Weg einschlagen möchten, raten, sich nicht von Rückschlägen unterkriegen zu lassen. Wenn man eine Sache wirklich will, muss es einer Person auch Wert sein dafür zu kämpfen.

 

Liebe Grüße und viel Motivation für die bevorstehende Zeit,

Benedikt.

 

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Nina (Montag, 29 Januar 2018 19:30)

    Hallo, ich habe gehört, dass es Punkte beim Aufnahmetest bringt, sollte man eine Sanitäterausbildung bereits gemacht haben. Ich wollte fragen, ob das für andere Berufe (in meinem Fall Arbeit in einem Altersheim) auch der Fall ist?

  • #2

    med-breaker (Montag, 29 Januar 2018 19:34)

    Hallo liebe Nina,
    das ist bei den öffentlichen medizinischen Universitäten in Österreich nicht so, hier zählt zurzeit ausschließlich der MedAT. In Deutschland kann man sich hingegen an diversen Universitäten im ADH Verfahren Punkte deshalb anrechnen lassen! :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker, Mini-Breaker & el MedATo Team

  • #3

    Honey (Dienstag, 22 Mai 2018 16:45)

    Muss man in Österreich genauso wie in Deutschland ein dreimonatiges Krankenpflegepraktikum machen und wenn man eins schon in Deutschland zur Hälfte gemacht hat, auch anrechnen lassen ?

  • #4

    med-breaker (Dienstag, 22 Mai 2018 17:06)

    Hallo liebe Honey,
    keine Sorge, so ein Praktikum gibt es in Ö nicht. :)
    Alle offiziellen Infos zum Aufbau des Studiums findest du im Curriculum (kann man auf der Uni-Homepage downloaden).

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker, Mini-Breaker & el MedATo Team