Medizinstudium in Österreich und im Ausland

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 2

 Meinen ersten Blogeintrag könnt ihr übrigens hier nachlesen :)

"Medizin studieren - Erfahrungen"

 

Im Prinzip ist das mit dem Medizinstudium immer so eine Sache. Es fällt nicht jeder Person so leicht, sich bis zum letzten Tag der Schulzeit zu entscheiden, in welche Richtung man sich im späteren Leben einmal weiterentwickeln möchte. Auch mir ist das gar nicht so einfach gefallen. Jedenfalls habe ich versucht, die Beweggründe der Menschen herauszufinden, und meine Gründe mit den anderen zu vergleichen. Ich unterscheide da gerne drei verschiedene Arten von Menschen, nämlich folgende:

 

1. Personen, die schon immer wussten, was sie später einmal machen möchten (z.B. Medizin studieren).

2. Leute, die so etwas Ähnliches sagen wie: "Ich weiß zwar nicht was ich später einmal machen möchte, aber ich hab da so mehrere Ideen und möchte das halt einfach mal ausprobieren" (z.B. just try and see people)

3. Personen, die entweder absolut keinen Plan von ihrer Zukunft haben oder zu diesem Zeitpunkt glücklich mit der Entscheidung sind, einer Ausbildung oder Arbeit nachzugehen. Manche entscheiden sich ja erst später um :)

 

Und in der Tat gibt es zahlreiche StudentInnen, die ihr Medizinstudium erst im Alter von 30 Jahren oder älter in Angriff nehmen. Eine gute Entscheidung, wie viele nach erfolgreicher Absolvierung des Studiums immer wieder bemerken - so manch ein anderer spricht von einer Qual. Hat man sich dann einmal für das Studium seiner Wahl entschieden, hoffentlich für's Medizinstudium ;), so stellt sich die nächste schwierige Frage:

 

 

Wo soll ich am besten Medizin studieren und wie stehen meine Chancen für eine erfolgreiche Aufnahme?

 

In Österreich kann man die Anzahl der Medizinuniversitäten beinahe schon an einer Hand abzählen. Da gibt es zum einen die drei öffentlichen medizinischen Universitäten Wien (MUW), Innsbruck (MUI), Graz (MUG) & die medizinische Fakultät in Linz (JKU). Diese erfahren jedes Jahr einen enormen Andrang. Um die Chancen auf ein Medizinstudium in Österreich zu vergrößern, bewerben sich einige WerberInnen an mehreren Universitäten, unter anderem an den drei privaten Medizinunis: Paracelsus Medizinische Privatuniversität, mit je einem Standort in Salzburg (PMU) und Nürnberg, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems (KLPU) und Sigmund Freud Privatuniversität in Wien (SFU).

 

Der Unterschied zwischen öffentlichen und privaten Unis stellt zum einen eine Studiengebühr von etwa 7.350 - 12.500 Euro pro Semester dar, zum anderen versuchen Privatuniversitäten mit einer höheren Qualität der Ausbildung zu punkten, wobei natürlich hier anzumerken ist, dass ein guter Vergleich aller Unis aufgrund des großen variierenden Angebotes (auch im Bezug auf den Standort) eigentlich unmöglich ist. Manchmal heißt es auch, dass diese Privatunis sehr gut im Marketing sind, leider aber der Qualität einer öffentlichen Universität nicht gerecht werden. Über die öffentlichen medizinischen Einrichtungen in Österreich werde ich in den nächsten Artikeln noch einmal zu sprechen kommen :).

 

 

Wie lange benötigt man für das Medizinstudium?

 

Kurz und bündig gesagt: Das liegt natürlich in der Hand der Studierenden. Die Mindeststudienzeit an den österreichischen Universitäten beträgt zwölf Semester. An bestimmten Privatuniversitäten, wie zum Beispiel der PMU in Salzburg, beträgt die Mindeststudienzeit für das Medizinstudium zehn Semester. Um das Studium in einer so kurzen Zeit bewerkstelligen zu können, werden in Salzburg die Sommerferien drastisch gekürzt.

 

 

Paracelsus medizinische Privatuniversität (PMU)

 

Das Aufnahmeverfahren der Privatuniversitäten distanziert sich weitgehend von jenem Auswahlverfahren, das an den öffentlichen Unis (Stichwort MedAT) abgehalten wird. An der PMU ist das Aufnahmeverfahren dreistufig aufgebaut. Der erste Schritt ist eine schriftliche Bewerbung, bei der man den gewünschten Studienort (Salzburg oder Nürnberg) angeben muss. Diese Bewerbung erfolgt im Zeitraum vom 01. Jänner bis Anfang April. Verläuft die Anmeldung erfolgreich, so wird man zum Aufnahmetest in Salzburg zugelassen. Beim gegenwärtigen Test werden unterschiedliche, vor allem kognitive, soziale und "allgemeinwissende" Fähigkeiten abgeprüft und das teilweise sogar in englischer Sprache. Das liegt vermutlich daran, dass die Universität sich auf Forschung fokussiert - infolgedessen bestehen auch Partnerschaften zwischen der PMU und Yale / Mayo Klinik. Erlangt man eine Platzierung unter den Top 150 pro Bewerbungsort, so darf man sich über ein kommissionelles Aufnahmegespräch freuen. Die Entscheidung der Kommission wird voraussichtlich im Juni veröffentlicht. Darüber hinaus erfährt man auf der Webseite: https://www.pmu.ac.at/humanmedizin.html alles weitere Notwendige.

 

 

Karl Landsteiner Privatuniversität (KLPU)

 

Das Aufnahmeverfahren an der KLPU läuft ähnlich zu jenem der PMU ab, mit dem Unterschied, dass hier der schriftliche Test und Teile des Aufnahmegespräch komplett in Englisch abgehalten werden. Auf der KLPU hat man bis Ende April Zeit, um die nötigen Unterlagen an die Universität zu senden. Wer hier weitere Informationen erhalten möchte, kann dies gerne unter Einbeziehung des folgenden Links machen:

http://www.kl.ac.at/studium/bachelorstudium-health-sciences

 

 

Sigmund Freud Privatuniversität (SFU)

 

Die Sigmund Freud Privatuniversität bietet ein privates Human- und Zahnmedizinstudium. Bis Ende Mai konnte man sich in den letzten Jahren für das Auswahlverfahren bewerben. Für aktuelle Informationen: https://med.sfu.ac.at/studieren/

 

 

Medizin studieren im Ausland

 

Möchte man unbedingt Medizin studieren, sollte man auch die Möglichkeit eines Studiums im Ausland in Erwägung ziehen. Möchte man den Traum vom Medizinstudium als Masterplan vor Augen auch wirklich umsetzen, so ist es doch im Prinzip egal, wo man diesen Traum verwirklichen darf: Hauptsache Medizin :)

 

 

Medizin studieren in Deutschland

 

Viele ÖsterreicherInnen bewerben sich jedes Jahr an deutschen Universitäten, da dort die Aufnahme via Numerus Clausus - NC durchgeführt wird. Das heißt im Prinzip so viel wie..... wer gute Noten hat, hat in Deutschland auch gute Chancen auf einen Studienplatz im Gegensatz zu den anderen WerberInnen. Schlussendlich ist es in Deutschland ja so, dass man sich mit dem Notendurchschnitt seines Maturazeugnisses / Abiturzeugnisses bewirbt.

 

Grundsätzlich unterscheidet man in Deutschland drei Verfahren (Abiturbestenquote, Wartezeitquote und Auswahlverfahren der Hochschulen), wobei zu überlegen ist, für welche Verfahren und für welchen Bewerbungsort man sich entscheidet. So bietet das "Auswahlverfahren der Hochschulen" manchmal die Möglichkeit, einen freiwillig absolvierten Test (wie zum Beispiel den HAM-nat / TMS / etc) zu berücksichtigen. Dieser kann die Chancen auf einen Studienplatz drastisch erhöhen.

Empfehlenswert: https://hochschulstart.de/

 

 

Semmelweisuniversität

 

Die medizinische Privatuniversität Semmelweis in Budapest stellt eine halbwegs naheliegende Option für österreichische Studierende dar, um ihren Traum vom Medizinstudium zu verwirklichen. An dieser Uni finden weder ein Aufnahmetest noch ein Gespräch statt, sofern Deutsch als Muttersprache gesprochen wird. Das Studium wird auf Deutsch abgehalten, im Verlaufe des Studiums sollte man aber der ungarischen Sprache mächtig sein, um mit PatientInnen kommunizieren zu können.

Bewerbungslink: http://medizinstudium.semmelweis.hu/nav/aufnahme_fur_studienanfanger

 

 

Weitere Studienorte

 

Natürlich gibt es noch viele weitere Studienorte, an denen man sich den Traum Medizin verwirklichen kann. Ein gutes Beispiel für ein englischsprachiges Studium ist die Stradins-Universität in Riga. Hier bedarf es einer guten Bewerbung, Zusatzqualifikationen sind immer erwünscht. Die Chancen stehen gut - warum also nicht ein Studium im Ausland anstreben?

 

Nebenbei besteht auch die Möglichkeit, sich an einer Elite-Uni wie z.B. Harvard zu bewerben. Hier ist jedoch die Chance einer erfolgreichen Aufnahme für normale StudienwerberInnen relativ gering. Zudem muss man bedenken, dass dieses Studium sehr teuer ist: 52 000 Dollar. Und das pro Jahr!

 

Tipp, Tipp, Tipp: Für eine erfolgreiche Aufnahme zum Medizinstudium ist es eigentlich fast unumgänglich, sich an mehreren Universitäten gleichzeitig zu bewerben. So kommt es auch immer wieder vor, dass sich WerberInnen sogar an mehr als fünf verschiedenen MedUnis bewerben... und dann zumindest an einer genommen werden :)

 

Wie das jetzt mit den Erfolgschancen in Österreich aussieht und an welcher österreichischen Uni man sich bewerben sollte, werde ich beim nächsten Mal berichten. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr diese gerne wieder posten. Bis bald. Benedikt.

 

Hier findet Ihr meinen dritten Blog-Eintrag:
Medizin studieren in Wien, Graz, Linz und Innsbruck // Chancen & Statistik

 

 

 

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Kommentare: 20
  • #1

    Flo (Samstag, 21 Februar 2015 15:33)

    Hallo! Wann kommst du denn auf die österreichischen (öffentl.) Unis zu sprechen oder hast du das bereits getan?

    LG Flo

  • #2

    Benedikt (Mittwoch, 25 Februar 2015 02:30)

    Hey Flo, in den nächsten Einträgen werde ich genauer darüber zu sprechen kommen!
    LG Benedikt

    Hier ein kleiner Anfang - Teil 3:
    http://www.medat-vorbereitung.at/2015/02/25/medizinstudium-in-wien-graz-innsbruck-linz-medat-chancen-statistik/

  • #3

    Maria (Donnerstag, 18 Juni 2015 18:08)

    Hallo!
    Super Infos, toll aufgebaut und echt hilfreich -danke!
    Weil du davon schreibst, sich an mehreren Unis gleichzeitig zu bewerben.. Ist es überhaupt möglich, sich an mehreren öffentlichen Unis in Österreich zu bewerben?
    Wo bewirbst du dich überall?
    Danke für deine Hilfe, Liebste Grüße,
    Maria

  • #4

    Benedikt (Donnerstag, 18 Juni 2015 18:30)

    Hallo liebe Maria,

    danke für das Kompliment :) Gemeint waren natürlich andere (nicht öffentliche österreichische medizinische) Universitäten im In- & Ausland - so kann man seine Chancen wirklich um einiges vergrößern :)

    Aber natürlich gibt es auch Leute, die sich einfach an zwei öffentlichen MedUnis in Österreich bewerben und sich erst kurz vorm Testtag für den Teilnahmeort entscheiden (z.B. wegen den Quoten). Da der Aufnahmetest - MedAT - in Österreich am selben Tag stattfindet, kann man diesen leider nur an einer öffentlichen österreichischen MedUni absolvieren.

    Je nach Zeugnisse, Motivation, Zertifikate, aber auch finanzielle Unterstützung macht es Sinn sich am besten alle MedUnis persönlich anzusehen. Hat man als Plan B z.B. ein soziales Jahr, Zivildienst, etc... parat, dann kann man sich natürlich auch nur an einer MedUni (bei mir war's Graz) bewerben. Sollte man aber keinen guten Plan B haben (und es muss Medizin sein), dann ganz wichtig: bei mehreren Unis bewerben :)

    Liebe Grüße,
    Benedikt

  • #5

    Emily (Dienstag, 13 Oktober 2015 13:28)

    Tolle Seite, sehr informativ.
    Mein Traum war es auch immer Medizin zu studieren und ist es auch noch nach wie vor. Leider haben mich meine Eltern nie unterstützt und ich musste mit 15 Jahren eine Lehrausbildung machen, habe dann die Matura (Berufsreifeprüfung) nachgeholt und jetzt mit 30 Jahren ist der Wunsch noch immer so stark.

    Nun überlege ich, ob ich mich nächstes Jahr bewerben soll. Hast du vielleicht Tipps für mich? In Deutschland ist ja unsere Berufsreifeprüfung nicht anerkannt, mein Englisch ist gut - Maturaniveau halt, aber bestimmt nicht so gut, dass ich ein Medizinstudium in einem englischsprachigen Land absolvieren könnte und die Privatuni in Salzburg könnte ich mir nicht leisten. Ich muss nebenbei auch weiterhin arbeiten gehen, da ich keinerlei Unterstützung habe.

    Habe manchmal den Eindruck, dass Medizin hauptsächlich nur Kinder aus reichem Hause oder zumindest Kinder, die finanziell von den Eltern unterstützt werden studieren können.

    Tipps von dir wären toll :)

    lg Emily

  • #6

    Med-Breaker (Dienstag, 13 Oktober 2015 15:29)

    Vielen lieben Dank für deine Nachricht :)

    Insofern die Studiumsvoraussetzungen gegeben sind, bedarf es an den öffentlichen Universitäten (in Österreich) in der Mindeststudienzeit lediglich dem ÖH-Beitrag (ca. 20€ pro Semester). Bücher sind zwar wirklich teilweise unumgänglich, aber da bieten die Grazer Universitäten eine gute Möglichkeit. Die MedUni Graz zum Beispiel betreibt ihre eigene Bibliothek und eine online Bibliothek mit der Möglichkeit bestimmte Bücher kostenfrei downzuloaden.

    Die monatlichen Wohnkosten (Studierendenheime ab ca. 200€ pro Monat) & Versorgungskosten können teilweise getragen werden von den Sozialprojekte der Heime... und natürlich auch von Stipendien: https://www.stipendium.at/.. und zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit als TutorIn an der Universität geringfügig zu arbeiten um sich ein bisschen was dazuzuverdienen (da profitiert man gleich zwei Mal).

    Und wenn man wirklich Medizin studieren möchte...
    dann soll man sich auch nicht davon abhalten lassen :)

  • #7

    Liz (Mittwoch, 08 Juni 2016 12:23)

    Hallo!

    Tolle Seite! Sehr informativ!

    Meine Frage: ich muss leider im Herbst meine Mathe-matura wiederholen und ich würde gerne Medizin studieren. Ich habe mich auch schon für den Aufnahmetest angemeldet.. Ist es möglich, sollte ich den Aufnahmetest bestanden haben, dass ich die Matura nachbringe, nachdem ich die Mathematura bestanden habe? Oder kann ich keinen Platz mehr bekommen?

    Lg Liz.

  • #8

    med-breaker (Mittwoch, 08 Juni 2016 14:02)

    Hallo liebe Liz,

    mhm, also grundsätzlich braucht man die Matura erst bei der Inskription, und die ist in der Regel so Ende August - Anfang September. Beurlauben kann man sich dann nur lassen, wenn man inskripiert ist. Jetzt ist die Frage, ob nach bestandenem MedAT und außerhalb der Fristzeit der Inskription die Möglichkeit besteht auf die Mathe Matura Ergebnisse zu warten. Da ist es bestimmt ganz geschickt, wenn man vorsichtshalber eine Mail an die Inskriptionsstelle schickt - vl. gibt's ebenfalls die Möglichkeit die Mathe Matura vorzuziehen? Den MedAT zu schaffen ist aber grundsätzlich eh nicht so leicht. Deshalb ganz sinnvoll: Plan B für nächstes Semester suchen.

    Liebe Grüße,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker & Mini-Breaker Team

  • #9

    Marcus (Freitag, 27 Januar 2017 16:02)

    Hallo
    Meine Frage ist ob man den Studienort ändern kann?
    zB. Wenn man ein Platz in Wien bekommen hat, kann man dan in den ersten Semester nach Innsbruck wechseln ?

  • #10

    med-breaker (Freitag, 27 Januar 2017 16:28)

    Hallo liebe Marcus,

    es besteht die Möglichkeit, dass man nach dem ersten erfolgreich absolvierten Studienjahr nach Wien wechselt :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker & Mini-Breaker Team

  • #11

    Marko (Mittwoch, 01 Februar 2017 17:37)

    Hallo!
    Ich komme aus Slowenien und wollte wisse ob in der EU Quote die meisten Teilernehmer Deutschen sind?
    Ich werde mich fur Graz bewergen.

  • #12

    Marko (Mittwoch, 01 Februar 2017 18:05)

    Mich würde auch interessiren wiel viel Prozent man ungefähr haben müsste um den Test zu schafen?

  • #13

    med-breaker (Mittwoch, 01 Februar 2017 18:35)

    Hallo lieber Marko,

    ja, in der EU-Quote sind viele deutsche StudienwerberInnen zu finden.
    80% sind schon zu empfehlen :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker & Mini-Breaker Team

  • #14

    Lisa (Donnerstag, 23 Februar 2017 21:58)

    Hallo !
    Ich hätte ein Frage: Zurzeit mache ich die MATRUA also besser gesagt die Berufsreifeprüfung. Nächstes Jahr möchte ich zur MedAt antreten. Ist das nur eine Prüfung oder sind das mehrer Prüfungen?

    Und stimmt dass, das der Aufnahmetest in Wien leichter ist?


    Dankeschön

  • #15

    med-breaker (Donnerstag, 23 Februar 2017 22:08)

    Hallo liebe Lisa,

    die Berufsreifeprüfung besteht aus vier Teilprüfungen - der MedAT findet an einem einzigen Tag hingegen statt:
    https://www.bmb.gv.at/schulen/bw/zb/berufsreifepruefung.html

    Im Bezug auf die EU-Quote mag das schon eher zutreffen als im Bezug auf die AT-Quote :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker & Mini-Breaker Team

  • #16

    Natalie (Donnerstag, 16 März 2017 18:37)

    Hallo!
    Stimmt es, dass man, wenn man in Linz studieren möchte, die ersten vier Semester in Graz machen muss?? Oder war das mal, weil noch nicht genügend Räumlichkeiten für all die Medizinstudenten zur Verfügung standen?
    Danke im Voraus! :)
    Natalie

  • #17

    Natalie (Donnerstag, 16 März 2017 18:39)

    Sry, noch ne Frage, kann man bei Medizin im Verlauf des Studiums den Studienort von jeder zu jeder Uni wechseln?
    LG

  • #18

    med-breaker (Donnerstag, 16 März 2017 19:24)

    Hallo liebe Natalie,

    nach erfolgreicher Beendigung des gesamten ersten Studienjahres in Graz besteht die Möglichkeit (mit einem Ranking-Test und bei freien Plätzen) nach Wien zu wechseln - Linz und Graz verhalten sich da schwieriger . Man hat hier in den letzten Jahren einen Tauschpartner finden müssen, oder den MedAT nochmal schreiben müssen. Die ersten vier Semester der Linzer-Studies finden in Graz statt. Ich vermute das liegt nicht unbedingt an den Räumlichkeiten, sondern mehr an der Qualität und Umsetzbarkeit :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker & Mini-Breaker Team

  • #19

    Thorstenson (Freitag, 12 Januar 2018 01:26)

    Hi liebes Team!
    Finde eure Seite toll und würde euch gerne nach eurer Meinung zu einem Zweitstudium neben Medizin befragen. :-)
    Ist es überhaupt möglich oder steht man am Ende ohne Abschluss da?
    In welche Richtung wäre das Zweitstudium möglich?
    LG :-)

  • #20

    med-breaker (Freitag, 12 Januar 2018 20:37)

    Hallo Thorstenson,
    danke für dein liebes Lob, das freut uns sehr!
    Ein Zweitstudium ist grundsätzlich möglich und auch in jeglicher Richtung, die dir vorschwebt. Nur sollte dir bewusst sein, dass das Medizinstudium durchaus zeitaufwendig sein kann. Das heißt, wenn du eine gute Zeiteinteilung hast, kannst du das durchaus schaffen. Eventuell brauchst du dann halt etwas länger für eines oder beide deiner Studien. :)

    Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT,
    das Med-Breaker, BMS-Breaker, Test-Breaker, Mini-Breaker & el MedATo Team