Phasen

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Das Verständnis der Aggregatzustände und ihrer Phasenübergänge ist ein grundlegendes Thema in der Chemie, das auch beim MedAT von großer Bedeutung ist. In diesem Artikel erfährst du, was Phasen sind, welche Phasenübergänge es gibt und wie diese in einem Diagramm dargestellt werden können.

Grundlegende Begriffe

Phasen

Phasen sind verschiedene Zustände, in denen ein Stoff existieren kann: fest, flüssig und gasförmig. Im festen Zustand haben die Teilchen eine hohe Ordnung und sind eng beieinander angeordnet. Im flüssigen Zustand ist die Ordnung geringer und die Teilchen können sich frei bewegen, bleiben aber dennoch in Kontakt. Im gasförmigen Zustand sind die Teilchen weit voneinander entfernt und bewegen sich frei und ungeordnet.

Phasenübergänge

Phasenübergänge sind die Prozesse, bei denen ein Stoff von einem Aggregatzustand in einen anderen übergeht. Beispielsweise wird ein fester Stoff beim Erhitzen flüssig (schmelzen) oder ein flüssiger Stoff wird bei weiterer Erwärmung gasförmig (verdampfen). Wasser ist ein besonders anschauliches Beispiel für Phasenübergänge, da es unter normalen Bedingungen leicht von fest (Eis) zu flüssig (Wasser) und gasförmig (Dampf) wechseln kann. 

Wie hängen die Begriffe zusammen?

Die Phasen und ihre Übergänge können in einem Phasendiagramm dargestellt werden, das zeigt, bei welchen Temperaturen und Drücken die verschiedenen Phasen eines Stoffes existieren. Ein Phasendiagramm für Wasser verdeutlicht beispielsweise bei welchen Bedingungen Wasser als Eis, Flüssigkeit oder Dampf vorliegt. Diese Diagramme sind entscheidend, um die Beziehung zwischen Temperatur, Druck und Aggregatzuständen zu verstehen und zu interpretieren.

MedAT-Beispielfrage

Welche Aussage über Phasenübergänge ist korrekt?

A) Beim Verdampfen eines Stoffes gehen die Teilchen von der flüssigen in die gasförmige Phase über.
B) Beim Schmelzen eines Stoffes gehen die Teilchen von der gasförmigen in die flüssige Phase über.
C) Ein Phasendiagramm zeigt ausschließlich die Aggregatzustände bei konstantem Druck.
D) Der feste Zustand eines Stoffes charakterisiert sich durch frei bewegliche Teilchen.
E) Ein Phasendiagramm kann nicht für Wasser verwendet werden.

Die Antwort findest du im Video.

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Insider-Tipp von Benjamin (MasterClass-Tutor)

Für den MedAT ist es wichtig, die verschiedenen Phasen und ihre Übergänge genau zu kennen und benennen zu können. Achte auch darauf, wie sich das Phasendiagramm von Wasser zum Beispiel von $\text{CO}_2$ unterscheidet. Ein gutes Verständnis dieser Konzepte hilft dir, Fragen zu Zustandsänderungen und thermodynamischen Prozessen sicher zu beantworten. Auf unserer E-Learning-Plattform…