Mit dem perfekten MedAT-Lernplan zum Ziel!

Viele Medizinstudierende haben bei ihrem ersten MedAT-Antritt keinen Studienplatz erhalten. So erging es auch Annika und Christoph. Doch beim zweiten Testantritt war alles anders: Sie erreichten den ersten und zweiten Platz!

Diese Beispiele zeigen ganz deutlich: Die richtige Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg. Wie du beim ersten Antritt die klassischen Fehler vermeiden kannst und wie so eine Vorbereitung aussehen kann, das zeigen dir Annika und Christoph in ihren beiden MedAT-Lernplänen. Am Ende dieser Seite findest du den Best-Practise MedAT-Lernplan (3 Monate) und den Notfall-Lernplan (28 Tage).

Ergänzend zu den beiden ausgetüftelten Lernplänen haben wir eine Anleitung zur Erstellung deines persönlichen MedAT-Lernplanes erstellt. Warum ist eine individuelle Vorbereitung auf das Auswahlverfahren so wichtig? Jede Person bringt ihr eigenes Talent, einen unterschiedlichen Wissensstand und eine variable Vorbereitungszeit mit. Wir haben uns über die geeignete Vorbereitung viele Gedanken gemacht, die wir dir gerne präsentieren möchten.

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Beginn deiner Vorbereitung (ca. 1 – 2 Wochen):

Schritt 1: Um dir einen allumfassenden Überblick über den MedAT zu schaffen und
eine Lerngruppe zu finden, melde dich für den Basiskurs im Erfolgskurs an.

Schritt 2: Lese dir die neuesten Informationen im VMC der MedUni Graz durch:
https://vmc.medunigraz.at/add-on/course/index.php?categoryid=5

Schritt 3: Bearbeite die einzelnen Kapitel im neuen MED-Breaker und BMS-Breaker.
Lege dabei den Fokus auf die Strategien und Tipps und versuche diese zu lernen.

Schritt 4: Im Anschluss stellst du dich einer Testsimulation mit dem TEST-Breaker.
Auf Basis dieser Testergebnisse legst du deine weitere Vorbereitung fest.

Dein MedAT-Lernplan (ca. 1 – 4 Monate):

Unter persönlicher Begleitung von Platz-1- und Platz-2-Absolvent:innen wie Christoph und Annika geht es weiter in der renommierten MasterClass im Erfolgskurs. Hier erfährst du die Insider-Tipps von wahren Legenden.

Bei der Erstellung deines MedAT-Lernplanes solltest du auf drei wichtige Punkte achten:
auf dein bereits vorhandenes Können, die Zeit (die dir zur Verfügung steht) und dein Talent.

  • Können: Mit Hilfe der absolvierten Testsimulation rufst du den Status-Quo deiner Vorbereitung ab.
    Nach Auswertung dieser Simulation erfährst du, in welchem Bereich du dich verbessern kannst.
  • Zeit: In zweiter Linie bestimmst du in Abstimmung mit deinem Kalender, wie viel Zeit du für die Vorbereitung auf den MedAT aufwenden kannst. Lege die Anzahl der Stunden fest (z. B. 20 Stunden pro Woche mal 20 Wochen = 400 Stunden). Auf diese Stunden wird der gesamte MedAT-Lernstoff verteilt.
  • Talent: Manche Personen können sich sehr effizient und konzentriert auf das Auswahlverfahren vorbereiten. Wenn du in der Schule kaum Schwierigkeiten hattest, wirst du die einzelnen Themen auf den Stichwortlisten relativ schnell erlernen können. Plane dies jedenfalls in deinen MedAT-Lernplan ein.

Zu Beginn der Vorbereitung empfehlen wir, den Fokus auf die kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten zu legen. Der Vorteil im kognitiven Bereich liegt darin, dass man im Vergleich zu den BMS-Inhalten, das gesamte kognitive Wissen innerhalb von 88 Minuten abrufen kann. Somit lässt sich der aktuelle Wissensstand schnell berechnen. Bei der Vorbereitung auf den MedAT geht es zunächst darum, die kognitiven Inhalte im MED-Breaker so gut wie möglich zu erlernen. Viele Strategien können am Testtag zum Erfolg führen und besonders das Kombinieren diverser Tipps und Tricks kann sich als äußerst hilfreich erweisen.

Im Anschluss gilt es, die unterschiedlichen Strategien ausgiebig zu testen und zu verinnerlichen. Außerdem zahlt sich ein Blick in Patricks Vorbereitungsvideos auf MEDBREAKER ONE aus. Sollten dir bei der Vorbereitung die kognitiven Übungen ausgehen, kannst du einen Blick in die Mini-Breaker werfen. Jetzt bist du bereit für den kognitiven Teil in der MasterClass. Möchtest du mit Aufgaben über dem Testniveau trainieren, empfehlen wir dir anschließend unseren el MedATo mit Übungen auf Superheldenniveau.

Nicht jede Person startet die Vorbereitung auf den MedAT mit denselben Vorraussetzungen. Wir werden oft gefragt, wie gut man in den einzelnen Testteilen beim MedAT abschneiden sollte. Basierend auf den durchschnittlichen Testergebnissen unserer Lesenden in den letzten Jahren haben wir folgende Tabelle erstellt:

MedAT-H Untertestmax. PunkteØ Punktein Prozent
Biologie403280.0 %
Chemie241875.0 %
Physik181372.0 %
Mathe12976.0 %
Textverständnis12758.3 %
Figuren151280.0 %
Allergieausweise252080.0 %
Zahlenfolgen10990.0 %
Implikationen1010100.0 %
Wortflüssigkeit151066.0 %
Emotionen regulieren121083.3 %
Emotionen erkennen14642.0 %
Soziales Entscheiden141178.5 %
Zusammengezählt:221167ca. 76 %

Good to know:

Die Vorbereitung und der MedAT-Lernplan wird bestenfalls individuell gestaltet. Manche Personen haben ein Talent für die Allergieausweise und können in kurzer Trainingszeit in diesem Untertest alle Punkte erreichen, andere Personen haben Talent für die Wortflüssigkeitsaufgaben. Für manche Personen wird es allerdings nie möglich sein, 100 % der Punkte in bestimmten Untertests zu erreichen – egal wie lange man trainiert. Das ist aber auch absolut nicht notwendig. So stellt es grundsätzlich kein Problem dar, wenn man in Wortflüssigkeit „nur“ 60 % der maximalen Punkte erreicht, denn durch ein gutes Ergebnis in den Allergieausweisen lässt sich der Gesamtwert ohne Probleme wieder nach oben korrigieren. 

Unter dem Strich sollte man am Testtag insgesamt 80 Prozent der möglichen Punkte nach Gewichtung erreichen. Wir empfehlen bei den Implikationen und dem sozialen Entscheiden 100 Prozent der möglichen Punkte anzustreben. Dies sollte in relativ absehbarer Zeit für alle Testteilnehmenden möglich sein. Schafft man es beim Trainieren eines kognitiven Untertests 90 bis 100 Prozent zu erreichen, so sollte man die wertvolle Vorbereitungszeit nun lieber den anderen Untertests widmen. Die Allergieausweise machen mit 25 von 75 Punkten den größten Anteil im kognitiven Bereich aus, deshalb sollte man versuchen, sich besonders in diesem Untertest von den anderen Teilnehmenden abzusetzen. Der Untertest Wortflüssigkeit scheint ein relativ schwieriger Testteil zu sein. Hier kann man bereits mit 10 von 15 gelösten Aufgaben zufrieden sein.

Bei den Emotionen, da sind wir ganz ehrlich, hatte man beim MedAT im letzten Jahr das Gefühl, bei einem Ratespiel teilzunehmen. In unserer Tabelle finden wir einerseits den durchschnittlichen Wert 6 von 10 Punkten, am Testtag hörte man andererseits von vielen Personen, dass diese mit einem Ergebnis von 2 bis 4 Punkten abgeschnitten haben. Vergleiche deine Testsimulationsergebnisse auf jeden Fall mit den durchschnittlichen Ergebnissen der anderen Teilnehmenden. Je weiter du dich von den Werten unserer Lesenden nach oben absetzen kann, desto besser!

Vorbereitung auf den BMS:

Nachdem die kognitiven Basics gefestigt wurden, geht es nun darum, Wissen für die Testinhalte des BMS aufzubauen. Durch die unterschiedlichen Ausbildungen, Schwerpunkte, Schulen und bereits absolvierten Studiengänge nimmt jede Person unterschiedlich viel Wissen in die Vorbereitung mit. Wir haben in den letzten Jahren dennoch die Erfahrung gemacht, dass viele Testteilnehmende sich zu spezifisch auf den Aufnahmetest vorbereiten und dabei die BMS-Basics übersehen. Wir empfehlen für deinen MedAT-Lernplan eine gute Kombination aus den Strategien im BMS-Breaker und den BMS-Inhalten auf MEDBREAKER ONE. Auf unserer E-Learning Plattform haben wir uns bemüht, den gesamten BMS-Stoff kompakt zu erklären. Direkt anschließend folgt die MasterClass.

Beim MedAT heißt es Allgemeinwissen (Maturaniveau) steht vor spezifischen Fachwissen. Aus diesem Grund sollte man versuchen, diese zusammengefassten BMS E-Learning Inhalte zu beherrschen. Auf diesen Inhalten darf man gerne, insofern Zeit zur Verfügung steht, seine weitere Vorbereitung auf den BMS aufbauen. Hier hat sich der MedAT HERO als legendär erwiesen. Mit beiden Tools zusammen sind bis zu 95 Prozent der Wissensinhalte realistisch erlernbar. Ein wichtiger Keypoint ist das regelmäßige Wiederholen des Stoffes. Beachte für deinen MedAT-Lernplan, dass du bis zum Testtag den BMS-Stoff mindestens zweimal noch wiederholst. Leider merken wir uns nach einmaligem Lesen eines Textes nicht alle wichtigen Informationen. Durch zeitaufwendiges, repetitives Lernen eignet man sich großes Wissen an. Natürlich darf man in die Vorbereitung auch Fachbücher miteinbeziehen, den Großteil der BMS-Vorbereitung sollte man mit testnaher Literatur verbringen. Besonders sinnvoll ist hier auch der BMS-Teil in der MasterClass. Durch das verwenden von unterschiedlichen Unterrichtsmethoden verbinden sich die Synapsen im Gehirn besser und wir speichern das Wissen längerfristiger ab.

Grundkonzept für deinen gesamten MedAT-Lernplan:

Basierend auf den gegebenen Informationen haben wir ein Grundkonzept für einen guten MedAT-Lernplan erstellt, der je nach Talent und Vorwissen adaptiert werden darf:

  • 15 Prozent der Vorbereitungszeit kannst du aufwenden, um dich in die MED-Breaker und BMS-Breaker Inhalte einzuarbeiten.
  • 30 Prozent der Vorbereitungszeit kannst du verwenden, um die BMS-Inhalte zu erlernen (ONE, MasterClass).
  • 30 Prozent der Vorbereitungszeit kannst du in die kognitiven Fähigkeiten, Textverständnis und die sozial-emotionalen Kompetenzen stecken.
  • 15 Prozent der Vorbereitungszeit kannst du für die Wiederholung der BMS-Inhalte einplanen.
  • 10 Prozent der Vorbereitungszeit kannst du für eine zweite Wiederholung der BMS-Inhalte verwenden.

Je länger die Vorbereitungszeit, desto mehr Wiederholungen werden dem Lernplan angefügt.

Die Reihenfolge deiner Vorbereitung könnte, allgemein gehalten, wie folgt ablaufen:
Phase 1: Die allgemeine Vorbereitung beginnt: Testinfos werden erarbeitet, der Fokus liegt in der Lern- und Testphase der kognitiven Strategien (Basiskurs).
Phase 2: Die ca. 230 Stichwörter werden z. B. auf 30 Prozent deiner Vorbereitungszeit verteilt. Nimmt man sich insgesamt 100 Tage mit jeweils acht Stunden für die Vorbereitung Zeit, bedeutet dies, dass innerhalb eines Monates der gesamte BMS-Stoff erlernt wird. In diesem Fall nehmen wir uns im MedAT-Lernplan acht Stichwörter pro Tag vor (ein Stichwort pro Stunde) und bemühen uns, diese Inhalte so gut wie möglich zu erlernen. Dabei dürfen diverse Quellen, ebenso auch Fachliteratur, verwendet werden. Relevant für die späteren Wiederholungen sollten auf jeden Fall die BMS Basics sein. Parallel dazu wird das gelernte BMS-Wissen in der MasterClass gefestigt.
Phase 3: Im Anschluss an die umfangreiche BMS-Vorbereitung kannst du deinen Fokus auf andere Teilbereiche legen.
Phase 4: Es gilt, den gelernten BMS-Stoff zu wiederholen -> sinnvoll sind kleine Lerngruppen und BMS-Simulationen!
Phase 5: Parallel zum BMS-Lern- und Wiederholungsprozess trainiert man ausreichend die kognitiven Fähigkeiten.
Phase 6: Einige Tage vor dem Test darf der gesamte BMS-Lernstoff erneut wiederholt werden: repetitives Lernen!
Phase 7: Testsimulationen im TEST-Breaker, auf ONE und schlussendlich in der großen Generalprobe.

Jetzt bis du an der Reihe! Erstelle dir einen guten MedAT-Lernplan und behalte dir einen guten Plan B in der Tasche, dann bist du bereits am richtigen Weg! Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Vorbereitung auf den MedAT 🙂


Lernpläne von Annika und Christoph (Platz 1 & 2):

Unser Best-Practise MedAT-Lernplan (3 Monate)

Mit diesem MedAT-Lernplan holst du das Bestmögliche aus deiner Vorbereitung heraus. Mit Übersicht, ausreichend Zeit und extrem vielen Übungen im kognitiven Bereich beginnt die erste Woche. Dein KFF-Wissen wird vor allem im Basiskurs und mit dem MED-Breaker gefestigt und anschließend regelmäßig abgefragt. Es folgen Themen des BMS, die mit den BMS-Basics von MEDBREAKER ONE, inklusive entsprechenden Prüfungsfragen und der MasterClass gelernt werden. Mit dem MedAT HERO werden diese Inhalte vertieft.

Nach Abschluss von BiologieChemiePhysik und Mathematik folgt eine spezifische BMS-Simulation mit dem BMS-Breaker. Im Laufe der Vorbereitung werden regelmäßig KFF-Simulationen durchgeführt. Zunächst mit unserer E-Learning-Plattform, später mit unserem MED-Breaker und gegen Ende mit den Mini-Breakern. Schwierige Übungen aus dem el MedATo und regelmäßiges Üben, unterwegs mit unserer MedAT 2go App, runden die Vorbereitung ab. Am Ende folgen komplette Testsimulationen in der Generalprobe, mit dem TEST-Breaker und der E-Learning-Plattform.

Bei gründlicher Vorbereitung und fittem Testantritt sind mit diesem MedAT-Lernplan am Testtag über 80 Prozent möglich! 🙂

Unser Notfall-Lernplan (28 Tage)

Wenn es hart auf hart kommt, ist dieser MedAT-Lernplan genau richtig für dich. Er beinhaltet 28 Tage, in denen du das Unmögliche schaffen kannst. Hier kommt das neue Effizienzpaket mit der MasterClass gerade richtig für dich. Wenn mehr Zeit für die Vorbereitung besteht, empfehlen wir unseren drei Monate langen Lernplan. Wir haben uns sehr bemüht, trotz der kurzen Vorbereitungszeit, den MedAT-Lernplan so realistisch wie möglich zu halten.

Ein intensiver Lernmonat steht dir bevor. Dieser kann sich aber definitiv auszahlen. Sollte sich ein Tag mal nicht ganz ausgehen, ist es natürlich auch keine Tragödie – am nächsten Tag geht’s bestimmt wieder besser. 🤗

Annika Marktl – MedAT Platz 1

hat mit den MEDBREAKER-Büchern gelernt, MEDBREAKER ONE E-Learning verwendet und 100 % im kognitiven Teil erreicht.

Christoph Strohhofer – MedAT Platz 2 (Jahrgangsbester MedUni Graz)

hat mit den MEDBREAKER-Büchern gelernt und die Biologie- und Chemie-Inhalte für MEDBREAKER ONE E-Learning erstellt.