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Du stehst am Beginn deiner Reise zum MedAT? Wir sind für dich da. Gemeinsam und erfolgreich zum MedAT. Mit diesen Infos hast du den Durchblick!

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MedAT-Erfahrungsberichte

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Viktoria, Cornelia, Isabella, Selina, Lucy und Lina haben es geschafft. Sie studieren Medizin in Graz, Linz, Wien und Innsbruck. Wir haben sie gefragt, wie sie sich auf den Medizinaufnahmetest vorbereitet haben, wie der MedAT war und welche Tipps sie für die Vorbereitung haben. Lese jetzt ihre MedAT-Erfahrungsberichte und lerne mehr über den MedAT.

Überblick über alle Erfahrungsberichte

Diese MedAT-Erfahrungsberichte wurden bereits veröffentlicht

Hier gelangst du direkt zu den MedAT-Erfahrungsberichten!

Viktorias Erfahrungsbericht
MedAT 2020 Graz

Selinas Erfahrungsbericht
MedAT 2020 Innsbruck

Cornelias Erfahrungsbericht
MedAT 2020 Linz

Lucys Erfahrungsbericht
MedAT 2021 Wien (Salzburg)

MedAT-H 2020 in Graz

„Glaubt an euch“ – Viktorias MedAT-Erfahrungsbericht

MEDBREAKER: Wer bist du?

Viktoria: Ich bin die Viktoria aus Graz, bin 19 Jahre alt und hatte das Glück mit knappen 87% Rangplatz 60 beim MedAT 2020 in Graz zu erreichen.

Wo hast du den MedAT geschrieben?

In Graz.

Warum möchtest du Humanmedizin in Graz studieren?

„Helping people at their most vulnerable time is a privilege.“ Ich finde, das trifft es ziemlich gut.

Wie war der MedAT-H?

Ehrlich gesagt fand ich den Test rückblickend gar nicht so schlimm wie anfangs erwartet. Vor allem den kognitiven Teil fand ich überraschend einfach, was sich zu meiner Freude infolge auch in meinem Testergebnis widerspiegelte. 🙂

Wie hast du dich vorbereitet auf den Medizinaufnahmetest?

Im März habe ich langsam damit begonnen, die Strategien für die Untertests des kognitiven Teils zu verinnerlichen. Hierbei hat mir vor allem der MED-Breaker unglaublich geholfen! In den folgenden Monaten habe ich versucht, die Untertests regelmäßig zu wiederholen, bis ich mich am Ende beinahe nur mehr der Wortflüssigkeit gewidmet habe. Mit dem BMS-Teil habe ich Mitte Mai begonnen und die Basiskenntnisse nach ca. 3 Monaten begonnen, mit dem BMS-Breaker und zahlreichen weiteren Übungsfragen zu wiederholen. Die letzten zwei Wochen habe ich hauptsächlich damit verbracht, Simulationen zu machen, die Punkte zu wiederholen, bei denen ich mir noch etwas unsicher war und damit, mich mental auf den Testtag vorzubereiten.Vor allem der letzte Punkt, also die mentale Vorbereitung, war für mich hierbei ein Gamechanger.

Wie lange hast du dich vorbereitet?

Um die fünf Monate. Jedoch kann ich euch beruhigen: die ersten vier Monate waren sehr entspannt. Fast zu entspannt. 😉

Mit welchen Unterlagen hast du dich auf den MedAT vorbereitet?

Vor allem mit dem MED-Breaker, dem BMS-Breaker und dem TEST-Breaker am Ende.

Welche Tipps hast du für die MedAT-Vorbereitung?

Nehmt den Druck raus und glaubt an euch! Ja, es ist einfacher gesagt als getan, aber ich bin fest davon überzeugt, dass die Ruhe am und auch vor dem Testtag darüber entscheidet, wer einen der heißbegehrten Plätze bekommt. Also Kinn hoch, Schultern zurück, Brust raus und Lächeln – You got this. 🙂

Wenn du mehr über das Medizinstudium erfahren möchtest, dann können wir dir Viktorias Blog zum Medizinstudium sehr empfehlen. Auf dieser Seite bekommst du Einblicke in den Alltag, die Gedanken und Erfahrungen von Viktoria an der MedUni Graz. Hier gelangst du zum Blog.

MedAT-H 2020 in Linz

„Das Medizinstudium ist mein Traum“ – Cornelias MedAT-Erfahrungsbericht

MEDBREAKER: Wer bist du?

Cornelia: Ich heiße Cornelia, bin 20 Jahre alt und komme aus Kärnten.

Wo hast du den MedAT geschrieben?

Ich habe den MedAT heuer zum ersten Mal mit Vorbereitung in Linz geschrieben. Bereits im letzten Jahr habe ich am MedAT teilgenommen, um zu sehen, was mich erwartet.

Warum möchtest du Humanmedizin in Linz studieren?

Das Medizinstudium ist mein Traum, weil mich der menschliche Körper wahnsinnig interessiert. Für mich ist es einfach nicht selbstverständlich, gesund zu sein. Deshalb möchte ich gerne etwas zurückgeben und anderen Menschen, denen es nicht so gut geht, helfen.

Wie war der MedAT-H?

Die letzten Tage vor dem MedAT waren eine ziemliche Qual für mich. Mir wurde bewusst, dass nun der Tag X bevorsteht und es vermutlich einer der wichtigsten Tage in meinem Leben sein wird.

Am MedAT-Testtag selbst war ich nicht mehr so nervös, da ich mich vor Testbeginn lange mit meinem Sitznachbar unterhalten habe, der sehr nett war. Nach dem BMS-Abschnitt war ich mir jedoch sicher, dass ich in diesem Jahr mit einer Studienplatz-Absagen rechnen muss. Nachmittag jedoch ist es mir echt gut gegangen, da der kognitive Teil immer mein Stärkster war und dieser heuer auch ziemlich leicht war. Als ich mein letztes Kreuz gesetzt hatte, war ich erleichtert, dass es endlich vorbei ist, ich ging aber trotzdem mit einem eher schlechten Gefühl aus der Testhalle und habe nicht mit einer Zusage gerechnet.

Wie hast du dich auf den Medizinaufnahmetest vorbereitet?

Da ich auf keinem Gymnasium war, sondern einer Modeschule, musste ich quasi bei null starten. Deshalb habe ich zuerst ein Semester Molekularbiologie studiert, wodurch ich mir ein gutes Grundgerüst schaffen konnte, worauf ich dann aufbaute.

Wie lange hast du dich vorbereitet?

Ich habe ungefähr Ende Februar mit der Vorbereitung auf den MedAT begonnen. Mit dem kognitiven Teil habe ich mich jedoch schon davor beschäftigt.

Mit welchen Unterlagen hast du dich auf den MedAT vorbereitet?

Ich habe viele unterschiedliche Quellen verwendet. Besonders für den kognitiven Teil ist der MED-Breaker unverzichtbar und meiner Meinung nach auch am testnächsten.

Welche Tipps hast du für die MedAT-Vorbereitung?

Ich bin der Meinung, dass wenn man ehrgeizig ist und bereit ist, all seine Kraft in die Vorbereitung zu stecken und wenn man es wirklich will, dann schafft man den MedAT. Am wichtigsten ist es, an sich selbst zu glauben und sich nicht von anderen, die es nicht geschafft haben, verunsichern zu lassen. Außerdem lege ich jedem ans Herzen, sich über die Bestehensgrenzen an den verschiedenen Standorten zu informieren. Diesbezüglich bin ich sehr froh, dass ich mich letztendlich für Linz entschieden habe, was mir dann auch den langersehnten Studienplatz verschafft hat.

MedAT-H 2020 in Wien

„Ich habe den MedAT beim ersten Versuch geschafft“ – Isabellas MedAT-Erfahrungsbericht

MEDBREAKER: Wer bist du?

Isabella: Ich heiße Isabella, komme aus Wien und bin 18 Jahre alt. Ich habe komplett unerwartet den MedAT bei meinem ersten Versuch nach der Matura geschafft und konnte mir mit einem Ergebnis von 82% noch ein Platz in Wien schnappen.

Wo hast du den MedAT geschrieben?

In Wien.

Warum möchtest du Humanmedizin in Wien studieren?

Puh, diese Frage wird nie einfacher zu beantworten. Ich glaube am ehesten, weil ich praktisch in der Medizin aufgewachsen bin. Als schwerhörige Person war ich schon seit meiner Volksschulzeit von den diversen Geräten und Prozeduren bei meinem Facharzt und Audiologen fasziniert und musste unbedingt alles wissen, was in meinen Ohren und dem Rest meines Körpers vorgegangen ist. Diese Information wurde mir zum Großteil von den Ärzten gegeben, die bis heute noch meine Vorbilder sind – deshalb ist mein größter Traum ebenfalls die Erlebnisse von Patienten in schwierigen Zeiten aufklären und verbessern zu können.

Wie war der MedAT-H?

Überraschenderweise war er nicht so schrecklich wie ich ihn mir vorgestellt habe. Natürlich war die Umgebung etwas ungewohnt – der Ernst der Lage im Gegensatz zu den Testsimulationen, die ich zuhause gemacht habe, war mir bewusst, aber solange ich meinen Blick auf den Test hielt und mir einredete, dass das alles nur eine weitere Simulation sei, konnte ich ziemlich gut Ruhe bewahren.

Den BMS fand ich teilweise etwas knifflig, konnte mich aber auf die vielen Altfragen verlassen und das Glück, dass ich zum Beispiel in Chemie einige der Schwerpunkte im Test in den Tagen zuvor wiederholt hatte. Am schwierigsten fand ich Gedächtnis und Merkfähigkeit, da ich mir einfach nicht die schwierigen Namen und Gesichter merken konnte, aber viele der KFF-Fragen waren zum Glück ein bisschen einfacher als die, die ich geübt hatte, was auch in meinem Ergebnis sichtbar war.

War der MedAT für dich barrierefrei?

Nicht ganz, muss ich ehrlich sagen, aber das lag eher an mir. Obwohl es ein Formular gibt, womit man eine Adaptierung des Tests beantragen kann, habe ich dieses nicht rechtzeitig abgeschickt. Deshalb habe ich mir während des Tests beim Verständnis der Anweisungen etwas schwierig getan, der Stoppruf am Ende jedes Untertests war zum Glück laut genug für mich.

Im Nachhinein wären eine Wiederholung der Anweisungen sowie ein Sitzplatz näher am Testleiter sehr hilfreich gewesen. Ich würde außerdem anderen Testteilnehmenden, die eine Adaptierung benötigen, raten, diese im Formular so früh wie möglich zu melden und von eurem Facharzt unterschreiben zu lassen. Falls ihr euch nicht sicher seid, welche Adaptierungen ihr benötigt, gibt es im Formular jede Menge Vorschläge.

Wie hast du dich auf den Medizinaufnahmetest vorbereitet?

Ab September 2019 habe ich angefangen, diverse Bücher und Unterlagen zu kaufen. Für den BMS habe ich dann Thema für Thema alle meine Quellen durchgelesen und daraus eine einzige Zusammenfassung geschrieben, die ich nach Schwierigkeitsgrad und Länge des Kapitels in regelmäßigen Abständen wiederholte. Am Anfang meiner KFF-Vorbereitung habe ich erstmals eine Simulation gemacht, um zu sehen, wo ich die meisten Schwierigkeiten hatte, und habe so bei den einzelnen Untertests Schwerpunkte gesetzt.

Anfang Jänner habe ich einen viertägigen KFF/SEK-Kurs besucht, um meine Strategien zu verbessern bevor es mit der Maturavorbereitung wirklich losging.

Zwischen Jänner und Mai habe ich dann zwei bis vier Stunden am Tag für den MedAT reserviert, wobei ich ungefähr vier Wochen vor der Matura eine Pause von der Testvorbereitung eingelegt habe.

Nach der Matura ging es mit intensiven, gestaffelten Wiederholungen weiter, wo ich jeden Untertest nach Punktezahl und Wissenslücken im Lernplan ordnete. Dazwischen machte ich alle drei bis vier Wochen eine komplette Testsimulation, um meine Schwächen genau sehen zu können.

Die letzten paar Wochen verbrachte ich hauptsächlich mit Chemie, Physik und meinen schwächsten KFF-Tests (Gedächtnis & Merkfähigkeit und Figuren zusammensetzen), aber auch mit mentaler Vorbereitung, vielen Pausen und Meditationen. Letzteres kann ich wirklich nur empfehlen! Regelmäßiger Sport und ungefähr 20-minütige Mediationen am Tag haben mir definitiv geholfen aus dem überwältigenden Stress zu fliehen und klar denken zu können.

Wie lange hast du dich vorbereitet?

Ungefähr elf Monate, wobei die ersten fünf bis sechs eher locker und entspannt waren, weil ich mich nebenan auch auf die Schule konzentrieren musste. Erst ab März konnte ich mit der Vorbereitung wirklich loslegen und nach der Matura meine täglichen Lernstunden steigern, um mit allen Testthemen fertig zu werden.

Mit welchen Unterlagen hast du dich auf den MedAT vorbereitet?

Mit Büchern wie Linder Biologie, den Get-To-Med Skriptum von Elsevier und den gratis ÖH Skripten, aber natürlich auch mit dem super MED-Breaker und TEST-Breaker. Youtube-Kanäle wie The Simple Club und Physikcoach waren auch bei schwierigen Themen besonders gut! Apps wie Pawoo oder MedAT 2go sind auch super für unterwegs.

Welche Tipps hast du für die MedAT-Vorbereitung?

Fangt früh an: Zu Beginn müsst ihr nicht besonders intensiv arbeiten, aber achtet darauf, dass ihr in eurer Vorbereitung alle BMS-Themen mindestens einmal durcharbeiten und wiederholen könnt. Falls ihr noch in der Schule seid oder Kontakt mit Lehrern habt, könnt ihr bei Wissenslücken immer nachfragen. Hinsichtlich der KFF ist eine längere Vorbereitung immer gut – aus eigener Erfahrung würde ich so früh wie möglich mit Gedächtnis und Merkfähigkeit anfangen, um eine Strategie zu finden, die für euch wirklich passt!

Versucht auch in den Wochen vor dem Test so viele Simulationen durchzuarbeiten wie möglich – so könnt ihr nicht nur gezielt an euren Schwächen arbeiten, sondern auch ein Gefühl für den Ablauf des Testtages bekommen, damit es euch beim MedAT selbst nicht mehr ungewohnt ist.

Obwohl sich sehr viele Testteilnehmer sehr lange vorbereiten, muss ich dazu sagen, dass die Qualität eurer Lernzeit immer über die Quantität stehen sollte: Wenn ihr nach einigen Stunden bemerkt, dass es an dem Tag einfach nicht mehr geht, hört auf und macht etwas anderes.Es ist viel wichtiger auf euer Wohlbefinden zu achten, als euch durch noch mehr Lernstunden zu quälen, von denen ihr nicht profitieren werdet.

Zu guter Letzt: Vergleicht euch nicht mit anderen. Es ist so einfach in Panik zu verfallen, wenn man scheinbar nicht mit seinen Freunden aufholen kann, weil ihre Simulationsergebnisse höher sind oder weil sie täglich mehr Stunden lernen- vergesst das. Ihr seid eure eigene Person, mit unterschiedlichen Limits, Stärken, Schwächen und Lernmethoden. Jeder und jede erreicht seinen/ihr en Studienplatz auf einem anderen Weg, also verlasst euch am großen Tag auf euer eigenes Wissen und eure individuellen Talente – ihr schafft das schon! 🙂

MedAT-H 2020 in Innsbruck

„Ich möchte Menschen helfen“ – Selinas MedAT-Erfahrungsbericht

MEDBREAKER: Wer bist du?

Selina: Ich bin die Selina aus Innsbruck, bin 20 Jahre alt und habe beim MedAT 2020 mit 87,6% den Rangplatz 37 erreicht.

Wo hast du den MedAT geschrieben?

In Innsbruck.

Warum möchtest du Humanmedizin in Innsbruck studieren?

Ich habe mich schon lange für Medizin interessiert und habe daher gleich nach der Matura begonnen Gesundheits- und Krankheitspflege in Innsbruck zu studieren. Im Zuge der Pflegepraktika habe ich aber schnell gemerkt, dass ich mehr will. Abgesehen davon, dass mich der menschliche Körper und die davon ausgehenden Krankheiten sehr interessieren, möchte ich Menschen in ihren schwierigsten Lebenslagen helfen.

Wie war der MedAT-H?

Da ich den MedAT in diesem Jahr zum ersten Mal geschrieben habe, habe ich leider keinen direkten Vergleich zum Vorjahr. Trotzdem kann ich anhand der Altfragen und von Erfahrungsberichten sagen, dass der MedAT 2020, besonders im kognitiven Teil einfacher war als der MedAT 2019. Der BMS-Teil war teils schwierig, vor allem in Chemie und Physik, aber trotzdem gut machbar. Auch im Testteil „Soziales Entscheiden“ wurden neue Aufgabenformate abgeprüft, was alle überrascht hat.

Wie hast du dich auf den Medizinaufnahmetest vorbereitet?

Zu Beginn habe ich mich über alle wichtigen organisatorischen und inhaltlichen Aspekte informiert. Danach habe ich mir selbst eine Zusammenfassung für den BMS-Teil erstellt und diese immer wieder wiederholt (was übrigens sehr sehr wichtig war!). Parallel dazu habe ich sehr früh angefangen Aufgaben für den kognitiven Teil zu bearbeiten. Mit der Zeit bin ich dadurch in Untertests, die mir gar nicht lagen (z.B. Wortflüssigkeit) immer besser geworden, was sich dann auch in den MedAT-Ergebnissen deutlich gezeigt hat.

Wie lange hast du dich vorbereitet?

Ich habe Anfang November 2019 langsam angefangen mich mit dem MedAT auseinanderzusetzen. Mitte November habe ich mir die ersten Übungsmaterialen besorgt und begonnen Zusammenfassungen zu schreiben. Das Schreiben der Zusammenfassung an sich hat ziemlich lange gedauert, wobei ich das auch in den ersten Monaten recht gemütlich angehen ließ. Rückblickend wäre es nicht unbedingt notwendig gewesen, eine Zusammenfassung zu erstellen, da es bereits tolle fertige Skripten zu kaufen gibt. Dadurch hätte ich mir sich viel Zeit gespart, andererseits habe ich mich dadurch auch intensiver mit dem Stoff auseinandergesetzt.  Im Jänner habe ich dann mit den Übungen für den kognitiven Teil begonnen und dies wirklich konstant bis zum August durchgezogen.

Mit welchen Unterlagen hast du dich auf den MedAT vorbereitet?

Für den kognitiven Teil habe ich viel Übungsmaterial von verschiedensten Anbietern verwendet. Natürlich habe ich auch den MED-Breaker benutzt und kann sagen, dass diese Aufgaben ganz klar am nächsten zum MedAT-Niveau waren. Der Schwierigkeitsgrad wurde nach dem MedAT 2019 adaptiert. Ich konnte mich somit optimal vorbereiten und erlebte keine Überraschungen beim MedAT.

Für den BMS-Teil habe ich Schulbücher, das Lernskript von Elsevier und weitere Fachbücher benutzt. Zur Überprüfung meines Wissens habe ich den BMS-Breaker verwendet. 

Außerdem habe ich am Ende meiner Vorbereitung zwei Testsimulationen durchgeführt und die wichtigsten Inhalte erneut wiederholt.

Welche Tipps hast du für die MedAT-Vorbereitung?

Der frühe Vogel fängt den Wurm! – Eine längere Vorbereitung verschafft dir einen klaren Vorteil gegenüber deinen Konkurrenten. Wichtig ist, sich immer das Ziel vor Augen zu halten, um die Motivation nicht zu verlieren! Auch wenn es manchmal schwerfällt durchzuhalten, lohnt es sich am Ende! Nehmt den Druck raus, vergleicht euch nicht mit Anderen und versucht besonders am Testtag die Nerven nicht zu verlieren. Eine positive Einstellung an diesem Tag kann viel entscheiden!

MedAT-H 2021 in Wien (Salzburg)

„Wenn du genau weißt wofür du kämpfst, dann kannst du es auch schaffen.“ – Lucys MedAT-Erfahrungsbericht

MEDBREAKER: Wer bist du?

Lucy: Ich heiße Lucy, bin 19 Jahre alt und komme aus Rostock, einer deutschen Großstadt an der Ostseeküste.

Wo hast du den MedAT geschrieben?

Ich habe den MedAT in Salzburg geschrieben. Zum ersten Mal

Warum möchtest du Humanmedizin in Wien studieren?

Bei einem Schulausflug in der Oberstufe habe ich mich einfach in die Stadt verliebt. Wien ist meine absolute Traumstadt. Ich denke, dass ich hier eine schöne Zeit verbringen werde und freue mich auf das, was mich erwartet.
Zudem wusste ich, dass es in Deutschland trotz einem TMS Ergebnis von 92% aufgrund des NCs extrem schwer für mich werden würde. Ich musste hoffen und zittern. Der MedAT bot für mich eine große Chance zu beweisen, dass ich das Studium verdient habe und mir einen Studienplatz zu sichern. Im letzten Jahr habe ich einen Bundesfreiwilligendienst auf einer Neurologischen Station mit integrierter StrokeUnit absolviert. Dort konnte ich viele spannende Sachen lernen und merkte, wie mich die Arbeit mit den Menschen erfüllte. Auch das positive Feedback von Kollegen und Patienten hat mich noch einmal bestärkt, alles zu versuchen, um meinen Traumstudienplatz zu bekommen und die lange Reise nach Salzburg anzutreten.

Wie war der MedAT-H?

Ich fand den Test allgemein einfacher als erwartet. Bereits nach den BMS Teil hatte ich das Gefühl, dass es gut für mich laufen würde. Vom Textverständnis war ich, wie wahrscheinlich die meisten, etwas überrascht und geriet aufgrund des großen inhaltlichen Umfangs etwas in Zeitnot.

Der kognitive Teil war dagegen wieder deutlich entspannter. Wirklich Angst hatte ich nur vor Figuren zusammensetzten, allerdings völlig unbegründet. Ich fand die Aufgaben relativ leicht und das spiegelte sich auch in meinen Ergebnissen wider. Auch das Niveau von Sozial-emotionale Kompetenzen überraschte mich nicht negativ.

Allerdings herrschten in der Halle arktische Temperaturen, welche es deutlich erschwerten konzentriert zu bleiben. Auch damit, dass zwei Teilnehmer in meiner unmittelbaren Nähe während der Bearbeitungszeit vom Test ausgeschlossen wurden, hatte ich nicht gerechnet. Mit einer davon hatte ich mich zuvor länger unterhalten. Das beunruhigte mich sehr, besonders, da ich selbst ständig Angst hatte etwas Unerlaubtes zu tun. Dass mich das so aus der Ruhe bringen würde, hätte ich vorher nicht gedacht.

Wie hast du dich auf den Medizinaufnahmetest vorbereitet?

Für den BMS-Teil habe ich mir Zusammenfassungen geschrieben, welche ich mir vor allem auf der langen Zugfahrt eingeprägt habe. Dabei war schon alleine das Schreiben sehr zeitintensiv, aber mir half diese Methode gut beim Lernen und verstehen. Eigentlich wollte ich auch schon ein paar Fragen kreuzen, was ich allerdings nicht mehr geschafft habe. Für den kognitiven Teil und Sozial-emotionale Kompetenzen habe ich jeden zweiten oder dritten Tag immer im Wechsel eine Simulation pro Untertest geübt. Am Wochenende habe ich dann zusätzlich noch die Tests geübt, bei denen ich mir noch unsicher war.

Mit welchen Unterlagen hast du dich auf den MedAT vorbereitet?

Zum Erstellen der Zusammenfassungen habe ich vorrangig den MedAt Hero von MEDBREAKER sowie meine Aufzeichnungen aus der Oberstufe zu Biologie, Chemie und Mathe genutzt. Damit war ich sehr gut versorgt.
Für den kognitiven Teil habe ich das Kompendium der MedGurus verwendet.
Außerdem habe ich an einer Testsimulation von der ÖH Med Wien teilgenommen, allerdings nur um den Testaufbau kennenzulernen, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht angefangen zu lernen.

Welche Tipps hast du für die MedAT-Vorbereitung?

Ich finde es wichtig, sich gut zu strukturieren. Dabei sollte man allerdings auch immer ein bisschen auf sich selbst hören und seinen Plan je nach Situation anzupassen. Es ist okay auch mal einen Tag Pause zu machen oder das angesetzte Pensum nicht zu schaffen. Geh raus und schalte den Kopf ab. Dafür kannst du an anderen Tagen wieder voll durchstarten.

Und es ist wichtig, immer an sich zu glauben. Manchmal sieht man die Erfolge nicht sofort, aber jeder Tag und jede Stunde der Vorbereitung bringt dich näher an dein Ziel. Versuche dich nicht ständig mit anderen zu vergleichen. Das kann dir zwar ein gewisses Gefühl für den Test geben, aber dich auch sehr verunsichern. Nur weil jemand acht Stunden am Tag lernt, oder eben nur einen Monat Vorbereitung benötigt, muss das nicht heißen, dass dein Weg falsch ist. Vertraue auf dich und deine Fähigkeiten. You got this. Mir hat der Gedanke an das Studium geholfen durchzuhalten und alles zu geben. Wenn du genau weißt wofür du kämpfst, dann kannst du es auch schaffen.

MedAT-H 2021 in Linz

„Heute würde ich ganz anders lernen“ – Linas MedAT-Erfahrungsbericht

MEDBREAKER: Wer bist du?

Ich bin Lina und komme aus der Nähe von Karlsruhe in Deutschland. Bald bin ich 25 Jahre alt und habe 2020 den MedAT geschafft.

Wo hast du den MedAT geschrieben?

Geschrieben und geschafft habe ich den Test in Linz, nachdem ich vorher einmal in Innsbruck und einmal in Linz angetreten bin. Da die Vorklinik in Linz aktuell leider noch nicht ganz fertig ist, bin ich für diese zwei Jahre erst einmal in Graz gelandet. Hier gefällt es mir allerdings so gut, dass ich bleiben möchte und den Aufnahmetest nochmal schreiben werde.

Warum möchtest du Humanmedizin studieren?

Für diese Entscheidung gibt es mehrere Gründe, hauptsächlich aber, weil man mich schon immer mit Erklärungen dafür faszinieren konnte, wie Dinge funktionieren. In der Schule habe ich mich auch eine Weile für alle Naturwissenschaften sehr interessiert, dauerhaft geblieben ist aber vor allem die Wissbegier darüber, warum der menschliche Körper so funktioniert, wie er es eben tut.

Während der Vorbereitung auf den MedAT haben mir die Momente Kraft und Motivation gegeben, in denen ich einen Vorgang grundlegend verstanden habe, den ich vorher vielleicht noch nicht einmal hinterfragt hatte. Denn diese Aha-Momente haben mir gezeigt, dass meine Studienfachwahl genau die richtige für mich ist.

Wie war der MedAT-H?

Den Test fand ich deutlich einfacher als erwartet, ich hatte sofort ein gutes Gefühl und war mir recht sicher, dass es für die Zulassung reichen müsste. Direkt nach dem Test gab es schon ein gut gefülltes Dokument mit allen Fragen des vergangenen Tages, welches ich genutzt habe, um die noch frischen Erinnerungen an die Fragen und meine Antworten in ein fiktives Ergebnis umzuwandeln. Es kam ein Prozentwert zwischen 79 und 86% heraus, was mein gutes Gefühl bestätigte. Diese Hochrechnung war rückblickend erstaunlich präzise, mein tatsächliches Ergebnis lag bei etwas mehr als 83%.

Wie hast du dich auf den Aufnahmetest vorbereitet?

Wie schon erwähnt, habe ich sehr viel gelernt und dementsprechend im Oktober des Vorjahres schon mit der Vorbereitung angefangen. Zuerst habe ich ein gesamtes BMS Skript handschriftlich zusammengefasst, Zeichnungen dazu erstellt und mit der Zusammenfassung dann wiederum Karteikarten geschrieben, mit denen ich mich selbst überprüft habe. Dieser Schritt hat einige Monate Vollzeitarbeit in Anspruch genommen.

Ab März/April circa habe ich angefangen, nach einem Spaced Repetition Plan jeden Tag die BMS Karten zu wiederholen und gleichzeitig mit dem Üben für den KFF Teil begonnen. Während ich in den Tests wie Zahlenfolgen, Textverständnis und Implikationen erkennen recht schnell nahezu immer auf 100% der Punkte kam, haben mir die Tests Merkfähigkeit, Figuren erkennen und Wortflüssigkeit mehr Schwierigkeiten bereitet.

Bei Figuren erkennen kam es sehr auf das Niveau der Testunterlagen an, wie gut ich war, bei Wortflüssigkeit auf meine Tagesform und für Gedächtnis und Merkfähigkeit war ich ehrlich gesagt oft einfach zu faul zum Üben, weil ich die Anfänge sehr anstrengend fand. In diesem Untertest habe ich es deshalb im MedAT selbst das bisher erste und einzige Mal geschafft, mir auch den letzten Allergieausweis einzuprägen.

Am Testtag selbst hätte alles passieren können, aber ich hatte Glück und einen guten Tag erwischt, sodass ich auch die Leistung auf den Testbogen bringen konnte, die ich mir in der vielen Zeit antrainiert habe.

Wie lange hast du dich vorbereitet?

Ende Oktober habe ich mit den ersten Vorbereitungen begonnen, also etwa 9,5 Monate. In dieser Zeit habe ich natürlich nicht jeden Tag 8 Stunden gelernt, aber etwa ab April habe ich kaum mehr einen freien Tag in der Woche gehabt. Wenn man der Zeiterfassung meiner Forest App glaubt, habe ich mich etwa 1200 Zeitstunden auf den MedAT vorbereitet.

Mit welchen Unterlagen hast du dich auf den MedAT vorbereitet?

Es wäre wohl einfacher aufzuzählen, mit welchen Unterlagen ich mich nicht vorbereitet habe. Gegen Ende hatte ich von fast jedem Anbieter das Komplettpaket, habe aber auch fast alles genutzt. Mein BMS Skript war damals von Elsevier, wobei ich es rückblickend zu umfangreich für den Zweck finde. Kurz vor dem Test habe ich auch immer weiter aussortiert und nur noch die Unterlagen benutzt, die mich weitergebracht haben und mir ein gutes Gefühl gaben. Das waren vor allem der BMS-Breaker von MEDBREAKER und die Fragenbücher von Medinaut sowie ähnlich aufgebaute Bücher, mit deren Hilfe ich ausschließlich Fragen gekreuzt habe.

Für den kognitiven Teil habe ich auch hauptsächlich Medinaut und MEDBREAKER gehabt, aber grundsätzlich alles benutzt, was mir in die Finger kam. Eine Ausnahme bilden hier die Unterlagen von der MedAT-Formel und Bücher, deren Titel die Wörter Extreme oder Hardcore beinhalten. Dieses Niveau ist ganz nett, wenn einem langweilig ist und man eine Herausforderung sucht, deprimieren einen aber nur, wenn man dieses Niveau nicht hat und spiegeln das tatsächliche Niveau des MedAT nicht einmal ansatzweise wieder. Denn auch wenn Gerüchte besagen, die Fragen und Aufgaben würden von Jahr zu Jahr absichtlich schwerer, ist das nicht der Fall! Zusätzlich zu den oben beschriebenen Unterlagen habe ich von fast jedem Anbieter auf dem Markt mindestens eine Simulation in Originalzeit gekreuzt.

Welche Tipps hast du für die MedAT-Vorbereitung?

Es mag überheblich klingen, aber ich ärgere mich darüber, dass ich damals so viel Vorbereitungszeit investiert habe. Heute weiß ich, wie ich mich effizienter vorbereiten müsste und würde ganz anders lernen. Außerdem haben mir einige Unterlagen diverser Anbieter suggeriert, ich müsste zwingend ein höheres Niveau üben und auch können, damit ich das Niveau des MedAT dann auch sicher erreiche. Das ist natürlich Quatsch und hat mich nur verunsichert, ganz zu schweigen von den vielen Nerven, die es mich gekostet hat, dieses Niveau eben nicht zu schaffen und von der Zeit, die ich gebraucht habe, um mich von vermeintlichen Rückschlägen zu erholen. Daher kommen hier meine wichtigsten Tipps:

  1. Konzentriert euch auf das Wesentliche, insbesondere im BMS Teil. Es hilft euch nicht, die kleinsten Details zu kennen, wenn am Ende die Themen recht oberflächlich abgeprüft werden. Die Detailfragen, die kommen, stellen den geringsten Anteil der Fragen dar, brauchen aber den Großteil eurer Zeit, um den dafür nötigen Stoff zu lernen. Daher kommt jetzt das Altbewährte „In 20% der Zeit könnt ihr euch 80% des Wissens aneignen, für weitere 20% Wissen benötigt ihr allerdings weitere 80% an Zeit.“ Und ist nicht die allseits beliebte magische Grenze die der 80%, die sich jeder wünscht, im MedAT zu erreichen? Also lieber Zeit sparen und auf die Tests konzentrieren, in denen man sehr schnell sehr nah an die 100% kommen kann.
  2. Legt den Fokus in der weiteren Zeit lieber vermehrt auf die kognitiven Tests, besonders auf die, für die ihr zu faul seid und auf die ihr keine Lust habt. Hier könnt ihr mit deutlich geringerem Zeitaufwand in fast allen Untertests immer nahezu 100% der Punkte erreichen. Hier ist natürlich wichtig, nah am Testniveau zu bleiben und weder zu leichte noch zu schwere Aufgaben zu bearbeiten.
  3. Die Leistung, die am Ende zählt, wird am Testtag verrichtet! Deshalb macht euch am Tag vorher eine schöne Zeit, lernt nichts mehr für den Test, geht früh genug schlafen und steht auch früh genug auf, um wirklich wach zu sein. Frühstückt in aller Ruhe und wenn ihr könnt, spaziert zur Testhalle. Denn eine Studie hat ergeben, dass Probanden, die kurz vor einer Klausur für 20-30 Minuten moderate körperliche Bewegung hatten (wie eben ein Spaziergang), eine höhere Gehirnaktivität aufwiesen als solche, die mit der Bahn oder dem Auto zu dieser Klausur gefahren waren. Zudem waren die Probanden, die zu Fuß unterwegs waren, den ganzen Tag insgesamt leistungsfähiger, fühlten sich fitter und schnitten in der Klausur im Durchschnitt besser ab als ihre Kommilitonen.
  4. Es ist okay, jeden Tag zu lernen, wenn man es wie ich für seine tägliche Routine braucht. Denkt aber immer daran, auch Tage einzubauen, an denen ihr gar nicht oder „nur“ mal 2-3 Stunden lernt und den Rest des Tages etwas unternehmt oder einfach faul im Garten, auf dem Balkon oder im Bett herumliegt und die freie Zeit genießt.
  5. Last but not least: Lasst den MedAT nach dem Testtag einfach MedAT sein und macht in den Wochen bis zur Verkündung des Ergebnisses etwas. Egal was. Füllt eure Zeit, fahrt in den Urlaub, geht arbeiten, trefft jeden Tag Freunde oder was auch immer euch einfällt. Aber macht euch nicht verrückt, indem ihr jeden Tag an den Test denkt und über das Ergebnis spekuliert. Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan. Aber glaubt mir, ihr erspart euch eine Menge an Seelenqualen und ändern könnt ihr das Ergebnis dann schließlich auch nicht mehr.

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