Blog: Neuigkeiten und Infos zum Medizinstudium

Persönliche Impressionen, Erfahrungen, Tipps & Infos zum Medizinaufnahmetest in Österreich


MedAT Blog, News & Infos

MedAT Ergebnisse

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 4b

 

Meinen letzten Blog-Eintrag könnt Ihr übrigens hier nachlesen :)

MedAT Anmeldung

 

Das MedAT-Ergebnis

 

Ist der Testtag endlich geschafft, muss man sich leider noch einige Wochen gedulden, bis die MedAT Ergebnisse veröffentlicht werden. Die Reihungen werden ab Beginn der 32. Kalenderwoche publiziert, wobei leider nicht alle Unis ihre Ergebnisse zum selben Zeitpunkt online stellen. 2018 lief die Veröffentlichung der Ergebnisse so ab: Die MedUni Wien stellte die Ergebnisse gegen 8:00-9:00 am Montag online, gleich darauf folgten die Ergebnisse der MedUni Graz. Die Ergebnisse der medizinischen Fakultät Linz folgten am späten Nachmittag, im Anschluss wurden die Ergebnisse der MedUni Innsbruck publiziert. Mittels der bei der Anmeldung vergebenen Bearbeitungsnummer bzw. des MedAT Accounts (der bei der Testregistrierung im März erstellt wurde), kann man nun den erreichten Rangplatz und seine individuellen Ergebnisse nachlesen. Auf der Webseite der jeweils zuständigen Universität kann man sich ansehen, wie viele Punkte man bei den jeweiligen Untertests erreicht hat. Leider hat man unmittelbar keine Einsicht auf die einzelnen Fragen und somit stellt sich vermutlich bis zum Rest „meines Lebens“ die Frage, welche ich davon richtig oder falsch beantwortet habe. Neu: Seit kurzem gibt es die Möglichkeit in Innsbruck zur Testeinsichtnahme. Hier erfährt man, was man falsch beantwortet hat. Die Einsicht fand 2019 in Innsbruck in der Kalenderwoche (KW) 33/34 statt (rechtzeitig anmelden). Ob eine Einsichtnahme an den anderen Universitäten in diesem Jahr möglich ist, können wir nicht sagen, da dementsprechende Infos nicht mehr auf der offiziellen medizinstudieren.at Seite zu finden sind bzw. diese Infos nicht in den aktuellen Mitteilungsblättern der anderen Unis enthalten sind. Einige TestteilnehmerInnen haben uns in diesem Jahr jedoch berichtet, dass eine Anmeldung zur Einsicht in Wien über den MedAT Account möglich sei.

 

Achtung (!): Seit 2018 fallen mindestens 95% der Studienplätze auf EU-BürgerInnen & Gleichgestellte und mindestens 75% auf InhaberInnen mit einem in Österreich ausgestellten Reifezeugnis oder Gleichgestellte. Infos dazu auf unserer MedAT Unterseite.

 

 

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Medizin-Aufnahmetest: MedAT 2015, 2016, 2017 & 2018 - Anmeldungen

 

Heute wurde die offizielle Anmeldestatistik für den kommenden Medizin-Aufnahmetest (MedAT) veröffentlicht. Insgesamt haben sich dieses Jahr 15.880 Personen (die letzten drei Jahre: 15.991, 15.129 und 14.041 BewerberInnen) für den kommenden Medizin-Aufnahmetest in Österreich beworben. Im Vergleich zum letzten Jahr bedeutet dies eine Abnahme von 111 BewerberInnen. Hier eine kleine Tabelle zur Veranschaulichung:

Anmeldungen MUW - Wien MUI - Innsbruck MUG - Graz JKU - Linz
2012 5.419 2.774 2.006 -
2013 5.733 2.795 2.115 -
2014  6.016 3.478 2.765 342
2015 6.912 3.493 3.037 597
2016

7.519

(ca. 2.506 D.)

3.626

(1.480 Ö./ 2.090 D./ 56 R.)

3.178

(ca. 1.176 D.)

806

(335 Ö./ 427 D./ 44 R.)

2017

8.030

3.670

3.359

932

2018

7.451

3.766

2.969

1.694

Studienplätze

740

400

360

180

           Vergleich Vorjahr                        Wien: ca. -7%                        Innsbruck: ca. +3%                        Graz: ca. -12%                          Linz: ca. +81%

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MedAT 2019 - erste Informationen

 

Informationen zum MedAT 2018 wurden gerade in dieser Woche veröffentlicht, da tummeln die ersten Informationen zum Aufnahmeverfahren der medizinischen Universitäten im Jahr 2019 ein. Die MedUni Graz veröffentlichte vor kurzem Informationen im Entwicklungsplan, wie der MedAT weiterentwickelt werden könnte. Ziel des MedAT Verfahrens sei es auf jeden Fall, einen breiten Zugang zur Hochschulbildung zu ermöglichen. Um den Bedarf an geeigneten Studierenden zu decken, könnte die MedUni Graz eines Tages das Aufnahmeverfahren zu einem zweistufigen Verfahren weiterentwickeln. Dieses könnte entsprechend dem Bio-Psycho-Sozialen-Modell zunächst die naturwissenschaftlichen Kompetenzen sowie die Lernfähigkeit der StudienwerberInnen erfassen. Im Anschluss könnten bei dem so gewonnenen Pool der geeignetsten BewerberInnen, in einem zweiten Schritt die psycho-sozialen Kompetenzen überprüft und die am besten geeignetsten WerberInnen erfasst werden (LV 2019-2021). Generell möchte die MedUni Graz ihre Präsenz an Bildungsmessen und Schulen verstärken und auf Benachteiligungen von StudienwerberInnen mit Behinderungen / chronischen Erkrankungen, eingehen. Ein gemeinsamer Auftritt mit der JKU Linz wird bei Ausbildungsmessen angestrebt, um angehende Studierende bei der Wahl eines Studiums zu unterstützen.


Die MedUni Wien hat sich ebenfalls die Weiterentwicklung des MedAT-Aufnahmeverfahrens für die nächsten Jahre zu Herzen genommen. Man geht hier jedoch nicht auf genauere Informationen zur Weiterentwicklung ein. Die MedUni Innsbruck wünscht sich in ihrem derzeit gültigen Entwicklungsplan nicht nur das Auswahl- und Aufnahmeverfahren einheitlich zu gestalten, sondern darüber hinaus eine gemeinsame Grundstruktur für das Medizinstudium-Curriculum anzustreben. Man darf gespannt bleiben, ob die MedUni Graz plant, ein zweistufiges Auswahlverfahren einzusetzen und ob dieses System sich an allen medizinischen Universitäten in Österreich durchsetzen kann. Es wird sich zeigen, ob es sich bei der zweiten Ausbaustufe des Auswahlverfahrens der MedUni Graz um ein Interview handeln würde (Interviews fanden bereits Anklang in diversen Auswahlverfahren privater medizinischen Universitäten in Österreich, zu diesen zählen die PMU, KLPU und SFU). Ebenfalls bleibt abzuwarten, ob die Abschaffung der Quotenregelung für den MedAT-Z ab 2019 zu Veränderungen im Auswahlverfahren führt. Eine Entwicklung zum zweistufigen Verfahren könnte sich jedenfalls als sinnvoll erweisen, scheint allerdings gar nicht einfach in der Umsetzung zu sein. So kann es definitiv gut sein, dass bezügliches des MedAT 2019 alles beim Bewährten bleibt. Eine Neuerung wird es allerdings mit großer Voraussicht geben: Bei der Anmeldung zum MedAT soll es einen verpflichteten Onlinetest geben, der die BewerberInnen anregt, über ihr zukünftiges Berufsbild zu reflektieren. Näheres wird man dann aller Voraussicht nach im März 2019 erfahren! :)

 

Update 09. November 2018: Im Bundesgesetzblatt wurde eine Änderung der Universitätsberechtigungsverordnung in der 258. Verordnung bekannt gegeben. In dieser heißt es, dass die Zusatzprüfung aus Biologie und Umweltkunde (diese Zusatzprüfung hatte Relevanz für Personen, die während ihrer Schulzeit eine zu geringe Anzahl an Biologiewochenstunden absolviert haben. Diese Personen mussten als Studienvorraussetzung neben den MedAT eine zweite zusätzliche Biologiezulassungsprüfung bestehen) gemäß Abs. 1 lit. d für die Studienrichtungen Human- und Zahnmedizin sowie Molekulare Medizin entfällt, wenn das für die studienrechtlichen Angelegenheiten zuständige Organ feststellt, dass die Kenntnisse aus Biologie und Umweltkunde bereits im Aufnahmeverfahren vor der Zulassung enthalten sind. Auf den Seiten der MedUni Wien und MedUni Innsbruck befinden sich Hinweise, dass das jeweilige Vizerektoriat festgestellt hat, dass die Kenntnisse aus Biologie und Umweltkunde im Aufnahmeverfahren vor der Zulassung enthalten sind und somit die Biologie Zusatzprüfung für die Studienrichtungen Human- und Zahnmedizin entfällt. Da man sich bemüht, dass Aufnahmeverfahren einheitlich zu gestalten, gehen wird davon aus, dass dementsprechende Hinweise in den nächsten Monaten auf den Webseiten aller öffentlichen medizinischen Universitäten (und der medizinischen Fakultät - JKU Linz) veröffentlicht werden. Im Februar 2019 werden dann im VMC die Informationen für das Auswahlverfahren 2019 aktualisiert.

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Chancen & Statistik im MedAT: Medizinstudium in Wien, Innsbruck, Graz & Linz

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 3

 

Meinen letzten Blog-Eintrag könnt Ihr übrigens hier nachlesen :)

Medizinstudium in Österreich und im Ausland

 

Wo studiere ich am besten Medizin ? In Wien, Innsbruck, Graz oder doch Linz?

 

In den nächsten Wochen beginnt bereits die Anmeldefrist für den MedAT 2018. Die große Frage der Fragen. Wo bewerbe ich mich denn eigentlich? Wien, Innsbruck, Graz oder Linz? und macht das überhaupt einen Unterschied? Für einige wird diese Entscheidung relativ rasch fallen, sie entscheiden sich für die nächstgelegene Stadt. Doch ist diese Entscheidung wirklich so vernünftig, wie es im ersten Moment den Anschein hat?

 

Natürlich habe auch ich mir diese Frage gestellt. Schlussendlich entschied ich mich nicht für die mir am nächsten gelegene Stadt Linz, sondern für Graz. Alle angehenden Studies sollten sich das ebenfalls wirklich gut überlegen, da man ja, oh welch Wunder, im Falle einer erfolgreichen Aufnahme die nächsten Jahre in dieser Stadt verbringen wird. Beweggründe für die Wahl einer Stadt von BewerberInnen könnten die folgenden sein:

 

1. WerberInnen, die die Stadt aufgrund des Personenandranges auf die Studienplätze auswählen (ChancenwerberInnen)

2. WeberInnen, die die Stadt aufgrund der Lage auswählen (OrtswerberInnen)

3. WerberInnen, die die Stadt aufgrund des Rufes und Aufbaus des Medizinstudiums auswählen (SatuswerberInnen)

4. WerberInnen, die die Stadt aufgrund ihrer Freunde auswählen (PersonenwerberInnen)

 

Bestimmt gibt es noch viele weitere Gründe, bzw. Mischformen. Ich denke, dass diese vier Punkte sehr gut auf die meisten WerberInnen zutreffen werden. Aus welchen Gründen habt ihr euch sonst noch so entschieden?

 

Ich werde euch jetzt meine persönlichen Impressionen bezüglich den vier österreichischen MedUni-Städten erzählen:

 

 

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Niemals aufgeben, auch nicht im Studium!

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Tipps & Tricks für den Medizinaufnahmetest

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 14

 

Nachdem ich viele persönliche Erfahrungen und Tipps mit euch geteilt habe, möchte ich in diesem Teil der Frage nachgehen:

War Medizin die richtige Entscheidung?

 

Ob das Studium so verläuft, wie ich es mir damals, nach der Matura, vorgestellt habe? Definitiv nicht. Man stellt sich darauf ein, studieren zu gehen und bekommt in der Schule immer wieder zu hören: man werde sie noch vermissen. So wirklich glauben kann man das in dieser Zeit noch nicht. Dann kommen die ersten großen Prüfungen und man weiß sofort wieder die Schulzeit zu schätzen.

 

Ja, das Studentenleben sollte man genießen! Man wird nie wieder so viel Freizeit haben, wie jene, die man sich während des Studiums nehmen kann. Möchte man das Studium jedoch in Mindestzeit bewältigen, werden die Zeiten, um Party zu machen, immer begrenzter. Im ersten Semester geht es einem in dieser Hinsicht noch ganz gut: Es gilt relativ einfache Prüfungen zu schreiben, wenig Pflichtveranstaltungen zu besuchen und die Thematik des behandelnden Stoffes ist noch weniger anspruchsvoll. So wie man sich ein Studium gerne vorstellen möchte...  bis dann im zweiten Semester der Sezierkurs startet und das Studium allmählich seinen wahren Charakter zeigt. Man hat plötzlich wenig Freizeit, muss Nachmittage im Seziersaal verbringen und das alles mit eigener Verantwortung: denn das Endergebnis beim Sezieren fließt in die Bewertung des Modules mit ein. Währenddessen muss man sich auf parallellaufende Pflichtveranstaltungen vorbereiten. In dieser wirklich stressigen Zeit kommt es oft genug vor, dass StudienkollegInnen ernsthafte Zweifel mit ihrer Wahl zum Medizinstudium haben.

 

Wie fast alle meiner KollegInnen absolvierte ich bereits in diesem Sommer meine erste Famulatur, obwohl deren Sinnhaftigkeit zu diesem Zeitpunkt von vielen Seiten angezweifelt wurde. Diese Zeit im Krankenhaus zeigte mir eines, nämlich warum ich dieses Studium mache und welche Möglichkeiten ich im Anschluss haben werde. Zum Glück verflogen in diesem Sommer sämtliche Zweifel: Ja, das Medizinstudium war für mich die richtige Wahl!

 

Abschließend möchte ich allen, die diesen Weg einschlagen möchten, raten, sich nicht von Rückschlägen unterkriegen zu lassen. Wenn man eine Sache wirklich will, muss es einer Person auch Wert sein dafür zu kämpfen.

 

Liebe Grüße und viel Motivation für die bevorstehende Zeit,

Benedikt.

 

 

 

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Tipps und Tricks für den Medizinaufnahmetest

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MedAT nicht geschafft? Kein Problem :)

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 13

 

Ich habe euch in den letzten Artikeln jede Menge persönliche Erfahrungen und Tipps gegeben. Da wir nun das Wichtigste besprochen haben und dem Ende entgegensehen, möchte ich euch hier nochmals meine wichtigsten Tipps übersichtlich zusammenfassen.

 

1.  Fangt früh damit an, für den kognitiven Teil zu üben. Hier braucht ihr Training über längere Zeit. Meine Empfehlung zum Lernen: Holt euch aktuelle Lernunterlagen, es werden jedes Jahr Anpassungen am Test durchgeführt, die hier ebenfalls beachtet werden. Für jedes Aufgabengebiet gibt’s Tipps, wie ihr euch die Übungen erleichtern könnt. Die Vorbereitungsunterlagen werden jedes Jahr besser! :)

 

2.  Versucht beim kognitiven Teil eure eigenen Schwachstellen zu erkennen und übt diese gezielt. Das kann sehr frustrierend sein, aber von nichts kommt nichts und mit genügend Übung werden selbst die schlimmsten Teile für euch machbar.

 

3.  Der Stoff für den BMS ist in vergleichbar kurzer Zeit lernbar, sofern man sich in jüngster Vergangenheit damit beschäftigt hat – zum Beispiel im Zuge der Matura. Für den BMS gibt es eine Stichwortliste – unbedingt ansehen! Zum Lernen reichen die Schulbücher der Oberstufe. Keine Medizinbücher kaufen, die sind viel zu genau für den Test.

 

4.  Verliert euer Ziel bei der Vorbereitung nicht aus den Augen. Die Motivation kann schnell nachlassen und man vernachlässigt die schwereren Teile. Trefft euch mit anderen BewerberInnen und macht zusammen Übungen oder kleine Wettkämpfe daraus. Das spornt an.

 

5.  Falls ihr einen Vorbereitungskurs besuchen wollt, seht euch das Programm an, was geboten wird, holt euch Referenzen dazu ein, manche Kurse locken mit niedrigen Preisen, bieten aber wenig, andere sind stark überteuert. Wichtig: Testsimulationen

 

6.  Nehmt bei Möglichkeit Kontakt zu einer Person auf, die den Test zumindest schon einmal gemacht hat und lasst euch alle offenen Fragen zum Ablauf des Testtags beantworten. Wenn man weiß, wann man wo sein muss und was wann geschieht nimmt das sehr viel Stress.

 

7.  Besorgt euch eine Unterkunft für die Nacht vor dem Test, falls ihr eine weitere Anreise habt. Ausgeschlafen zum Test zu erscheinen kann wichtige Punkte wert sein.

 

8.  Überlegt euch VOR der Anmeldung gut, in welche Stadt ihr ziehen möchtet. Das Wechseln von einer Uni zur anderen ist im ersten Jahr nicht leicht möglich.

 

9.  Legt euch einen Plan B zurecht, meldet euch ebenfalls für andere Studien an. Das nimmt viel Last von den Schultern. Das Abmelden von einem anderen Studium ist einfacher, als sich zu spät dafür anzumelden.

 

 

Falls jemand weitere wichtige Tipps hat, freue ich mich wieder auf Kommentare,

Benedikt

 

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Niemals aufgeben, auch nicht im Studium!

 

 

 

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MedAT nicht geschafft? Kein Problem :)

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MedAT-Kurse für den Medizinaufnahmetest in Wien, Innsbruck, Graz & Linz

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 12

 

Der MedAT ist vorbei und die Ergebnisse kommen an. Bisher habe ich immer nur die Möglichkeit behandelt, was geschieht, wenn der Test positiv absolviert wurde. Dies betrifft leider nur einen kleinen Teil der BewerberInnen. Was sollte man also machen, wenn das Testergebnis negativ ausfällt?

 

Zuerst möchte ich euch darauf hinweisen, dass dies nicht das Ende der Welt ist. Man hat es versucht und nicht geschafft. Das heißt nicht, dass man es nie schaffen wird. Man kann sich seine persönlichen Testwertungen ansehen und sieht, in welchen Bereichen man gut war und in welchen man noch Spielraum nach oben hat.

 

Um sich in diesen Gebieten zu verbessern ist es sehr wichtig, diese sehr bald und intensiv zu üben. Im kognitiven Bereich macht man einfach verstärkt Übungen. Man macht einfach verstärkt Übungen und mit der Zeit wird man auch diese Dinge meistern. Da es allerdings sehr eintönig und nervenaufreibend werden kann, immer und immer wieder dieselben Aufgabenstellungen durchzuführen, gebe ich euch den Tipp diese Übungen ins alltägliche Leben einzubauen.

 

Die Allergieausweise haben einen relativ hohen Stellenwert im Test -> sie zählen prozentuell am meisten im kognitiven Bereich. Deshalb sollte man diese besonders gut beim erneuten Antreten erlernen. Für Merkfähigkeit beispielsweise bietet der Alltag viele Möglichkeiten, das Gedächtnis zu trainieren. Die Allergieausweise beim MedAT lassen sich mit Geschichten wunderbar erlernen. Man muss nur alle Informationen, die sich auf den Ausweisen befinden, in die Geschichte einbauen. Am schwierigsten ist es hier, sich für alle Möglichkeiten etwas einfallen zu lassen und dieses Wissen dann zu speichern. Der nächste Schritt ist das Training. Um nicht immer alleine mit den Ausweisen lernen zu müssen, kann man diese Technik auch mit FreundInnen oder Verwandten üben.

 

Weiters ist es wichtig, man kann es nicht oft genug erwähnen, einen guten Plan B zu besitzen. Was möchte man in dem Jahr bis zum neuerlichen Versuch eigentlich machen? Eine Option ist, eine Arbeit anzunehmen und Geld zu verdienen -> kann man ganz gut im Studium benötigen. Ich empfehle ein Studium zu besuchen, das euch sowohl für den MedAT, als auch für das Studium selbst etwas bringt. In meinem Bekanntenkreis war hier das Fach Molekularbiologie am beliebtesten. Man beschäftigt sich mit Chemie und Biochemie, zwei Bereichen, die auch im Medizinstudium anfangs einen sehr großen Teil des Stoffes ausmachen. Außerdem kann man sich einiges von diesem Studium für das Medizinstudium anrechnen lassen.

 

Da man im Studium selber entscheidet, zu welchen Lehrveranstaltungen man geht, haben einige meiner Freunde das zweite Semester etwas anders gehandhabt. Anstelle der Uni-Vorlesungen haben sie es vorgezogen für den MedAT zu lernen und einen Vorbereitungskurs zu besuchen. Von ihnen haben fast alle den MedAT beim erneuten Teilnahmeversuch erfolgreich bestanden.

 

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung,

Benedikt!

 

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Tipps & Tricks für den Medizinaufnahmetest

 

 

 

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MedAT-Kurse für den Medizinaufnahmetest in Wien, Innsbruck, Graz & Linz

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Lernmotivation für den Test

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 11

 

In den vorangegangenen Artikeln habe ich euch meine eigenen Lernstrategien vorgestellt. Es gibt aber darüber hinaus noch viele andere Möglichkeiten, wie man sich erfolgreich auf den MedAT vorbereiten kann. Im Folgenden möchte ich euch die oftmals kritisierten Vorbereitungskurse vorstellen.


Vorausschicken möchte ich hier, dass ich selbst nie einen Kurs besucht habe und auf Informationen von FreundInnen und Bekannten zurückgreife, welche selbst Kurse besucht und den MedAT im Anschluss positiv bestanden haben. 
Es gibt eine Vielzahl an Kursen in Österreich, welche oftmals überteuert sind, oder keinen Vorteil beim Test schaffen. Hier möchte ich darauf hinweisen, dass die KursveranstalterInnen die Testfragen im Vorhinein nicht wissen und euch dahingehend keine Tipps geben können. Vertraut also nie auf Angebote, welche mit diesem Spruch werben. Der große Vorteil von MedAT-Vorbereitungskursen besteht darin, dass man eine gute Übersicht über den Prüfungsmodus, den relevanten Stoff sowie Vorbereitungsunterlagen erhält.


Meiner Meinung nach ist ein Vorbereitungskurs jedoch wenig sinnvoll, wenn man den ganzen Tag gemeinsam Beispiele löst, wie das in der Schule gehandhabt wird. Ein guter Kurs zeichnet sich dadurch aus, dass man die einzelnen Aufgabengebiete kurz und prägnant erklärt bekommt. Was kommt auf mich zu? Was wird erwartet? Zudem werden meist alle offenen Fragen geklärt, was mir persönlich sehr wichtig wäre. Weiters sollten einige wenige Beispiele vorgestellt und Unterlagen zur Verfügung gestellt werden, mit welchen man später alleine üben kann.


Da auf dieser Seite ein Vorbereitungskurs angeboten wird, möchte ich diesen kurz erwähnen: Der Vorbereitungskurs von MED-BREAKER dauert vier Tage, wobei an den ersten beiden Tagen die einzelnen Aufgabengebiete durchbesprochen werden. Am dritten Tag wird ein kompletter Test simuliert, welcher am letzten Tag nachbesprochen wird. Hierin liegt meiner Meinung nach ein großer Vorteil gegenüber anderen Kursen, da ein simulierter Test sehr viel Wert ist. Man kann sich die Prüfungsbedingungen ansehen und erhält ein Feedback über den derzeitigen Lernstand. 
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass ein Vorbereitungskurs keineswegs Pflicht ist, um die Aufnahme zu schaffen, es jedoch kleine Vorteile gegenüber anderen BewerberInnen bringen kann, wenn man die Testbedingungen kennt und Fragen aus erster Hand beantwortet bekommt.

 

Bei Fragen antworte ich gerne wieder,
Benedikt :)

 

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MedAT nicht geschafft? Kein Problem :)

 

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Lernmotivation für den Test

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BMS Vorbereitung - Lernen und üben 

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 10

 

In den letzten Artikeln habe ich euch meine bevorzugten Lernunterlagen vorgestellt. Doch auch die besten Unterlagen bringen nicht viel, wenn die Lernmotivation fehlt. Was kann man machen, wenn die Motivation mal wieder sinkt und man sich einfach nicht zum Lernen überreden kann?

 

Vorausschicken möchte ich, dass sich vermutlich jede Person mit unterschiedlichen Mitteln motivieren kann.

 

Zu Lernbeginn ist man meist sehr motiviert, die Übungen sind neu und machen (manchmal zumindest) auch ein wenig Spaß. Nach einigen Wochen werden sie tendenziell langweiliger und man ist frustriert, da man nie das erwünschte hoch angesetzte Ergebnis erreicht. Bei mir kam dieser Punkt glücklicherweise sehr spät – lag vermutlich an meinen sehr unregelmäßigen Übungssessions. Als ich nach einigen Monaten die Übungsfrequenz erhöhte, wurde mir sehr schnell klar, dass ich zwar einen Fortschritt gemacht hatte, dieser jedoch nicht so groß war wie erhofft. Und damit sank bei mir die Motivation erst mal ins fast Bodenlose.

 

Glücklicherweise hatte ich zu dieser Zeit beim Roten Kreuz mit meiner Sanitäterausbildung angefangen und schnell Bekanntschaft mit anderen gemacht, die sich ebenfalls für den MedAT vorbereiteten. Als wir die ersten gemeinsamen Lernsessions einlegten, stieg meine Motivation wieder an, da wir die Übungen auch teilweise als Wettbewerb sahen und somit auch ein Anreiz gegeben war, auch zuhause mehr zu üben.

  

Gleichzeitig hatte ich die Pflicht, mich in dieser knappen Zeit für die Matura vorzubereiten. Zum Glück musste ich mich auch mit BMS Themen in der Schule auseinandersetzen. Ich merkte hier sehr schnell, dass sich die maturarelevanten Stoffgebiete sehr stark mit denen des MedATs überschnitten. Mir wurde das erste Mal bewusst, wie wertvoll meine Entscheidung für eine mündliche Matura in Chemie und Biologie wirklich war. Auch das steigerte meine Motivation erneut, da ich das riesige Stoffgebiet nicht, wie ich befürchtet hatte, nach der Matura in nur wenigen Wochen lernen musste.

 

Natürlich sind Lernsessions, welche sich über 14 Stunden pro Tag (und das über mehrere Wochen) erstrecken, sehr anstrengend und können den Kopf schnell zum Platzen bringen. Hierbei war für mich sehr hilfreich, eine gewisse Art von Ausgleich zu betreiben, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Was mir sehr gut half und auch noch heute sehr nützlich vor so manch einer großen Prüfung ist, ist Sport. Joggen, Krafttraining,.... etc. eignen sich hervorragend, um die Konzentrationsfähigkeit wieder zu steigern. Es war ausreichend, etwa 15-30 Minuten Turnübungen, wie Liegestütze, Sit-Ups oder Klimmzüge, auszuüben.

 

Zusammenfassend meine Tipps:

  • Sucht euch jemanden, mit dem ihr gemeinsam lernen könnt, macht einen freundschaftlichen Wettbewerb aus den Übungen, das spornt an!
  • Versucht euch bei der Matura die Fächer so auszusuchen, dass der Stoff möglichst mit den Themengebieten übereinstimmt, um Stress zu vermeiden!
  • Macht zwischendurch körperliche Übungen, um den Kopf frei zu bekommen. Schnelle Lauf-Sessions und Kraftübungen eignen sich perfekt, um die Konzentration erneut zu steigern!


Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare,
Benedikt.

 

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MedAT-Kurse für den Medizinaufnahmetest in Wien, Innsbruck, Graz & Linz

 

 

 

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Wir verschenken...

... einen neuen Med-Breaker 16 & BMS-Breaker 16 !

Med-Breaker 15 & BMS-Breaker 15

BMS Vorbereitung - Lernen und üben

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Kognitive Fähigkeiten im MedAT verbessern und üben

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 9

 

Im letzten Teil habe ich euch meine Strategie für den kognitiven Teil des MedATs vorgestellt.

Hier nochmal eine kleine Zusammenfassung:

 

•       Früher Lernbeginn

•       Schwachstellen aktiv üben

•       Persönlicher Buchtipp: Med-Breaker

 

In diesem Teil möchte ich euch zeigen, wie ich mich auf den BMS-Teil vorbereitet habe. Hier möchte ich zuerst allen, die dies noch nicht wissen, den Tipp geben, dass die Medizinische Universität Graz freundlicherweise eine Stichwortliste online stellt. Ihr könnt euch unter folgendem Link registrieren und erhaltet Zugang zu dieser Liste:

 

Stichwortlisten für den BMS

 

Wer diese Liste durchgeht wird sehen, dass es eine sehr große Anzahl von unterschiedlichen Stichwörtern gibt. Auf keinen Fall muss man für den Test jedes Thema lernen, welches in der Schule durchgemacht wurde. Es ist durchaus möglich, dass hier Begriffe stehen, von denen ihr noch nie zuvor gehört habt. Beim BMS ist kein spezifisches Fachwissen gefragt, welches man sich erst im Laufe des Studiums aneignet, sondern wirklich nur jenes Stoffniveau, das man bereits aus der Oberstufe kennt. Wenn ihr nun Stichworte findet, welche euch gar nichts sagen, schaut einfach mal in eurem Schulbuch nach, vermutlich habt ihr diesen Teil aus Zeitgründen übersprungen. Bei mir war es der Themenschwerpunkt Evolution, welchen wir in der Oberstufe kaum angeschnitten hatten. Man kann diese Themen durchaus selbst erlernen - wirklich!

 

Wie bereits angesprochen bringt es euch nicht viel, wenn ihr die Stichwortlisteninhalte zu detailliert lernt. Alles, was tiefer als das erforderte Maturawissen geht, bringt euch nichts, da nicht danach gefragt wird. Es ist also kontraproduktiv, sich ein Buch wie „Chemie für Mediziner“ zu besorgen. Dieses benötigt ihr im Laufe des ersten Semesters, aber keinesfalls für den MedAT. Ich persönlich würde euch raten, zuerst mit euren alten Schulbüchern zu lernen. Vieles davon habt ihr bereits einmal gelernt. Wenn ihr auf Themen stoßt, welche ihr hier nicht finden könnt, oder die zu kurz kommen, könnt ihr euch immer noch an diverse Buchempfehlungen halten oder auf Wikipedia nachschlagen. Um ein besseres Gefühl für eure Lerntiefe zu bekommen, könnt ihr unter dem oben angeführten Link einen Probetest zu jedem Teilbereich finden. Diesen könnt ihr so oft wiederholen wie ihr wollt.

 

Ich persönlich habe eher sehr spät mit den Vorbereitungen auf den BMS angefangen, da ich keine drei Wochen vor dem Test meine Matura schreiben musste. Ich wählte aber meine Fächer so, dass sie mit den Testteilen möglichst übereinstimmten. Diesen Tipp möchte ich euch ebenfalls mitgeben: Falls ihr die Möglichkeit habt, maturiert in so vielen naturwissenschaftlichen Fächern, wie möglich. Dadurch erspart ihr euch insgesamt sehr viel Stress. Ich habe mich für Biologie und Chemie entschieden, die beiden Fächer, welche auch beim Test die meisten Punkte abwerfen. Ich lernte für meine Matura bereits den größten Teil des Stoffes für den MedAT, wodurch ich mir in den folgenden Wochen sehr viel Spielraum verschaffte. Ich konnte noch einmal alles in Ruhe durchgehen und fehlende Themenpunkte erlernen. Für den BMS-Teil gebe ich euch den Tipp, dass ihr hier das erforderte Wissen in viel kürzerer Zeit erlangen könnt, als die Fähigkeiten für den kognitiven Teil. Setzt euch jedoch früh genug damit auseinander, damit ihr keine bösen Überraschungen erlebt. Und nicht vergessen: am besten kurz vor dem Test noch einmal den ganzen BMS-Stoff überblicksmäßig durcharbeiten!

 

Bei Fragen antworte ich gerne wieder auf eure Kommentare,

Benedikt.

 

Hier gehts weiter mit meinem nächsten Blogeintrag: 

Lernmotivation für den Test

 

 

 

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Kognitive Fähigkeiten im MedAT üben und verbessern

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MedAT-Testergebnisse und Studienstart

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 8

 

Jede Person, die den Test bereits einmal versucht, oder sich zumindest schon mit dem Aufbau des Tests auseinandergesetzt hat, wird wissen, dass man den Stoff nicht innerhalb kürzester Zeit lernen kann. Besonders bei den kognitiven Aufgaben verzweifelt man da teilweise sehr schnell.

 

Wie bereitet man sich also auf diese kognitiven Aufgaben vor, wann beginnt man am besten mit dem Lernen? Meiner Meinung nach kann jede Person die kognitiven Aufgaben ohne Probleme meistern, sofern sie sich auch früh genug und ausführlich mit diesen beschäftigt. Hier ist langfristiges Training das A und O. Ich selbst begann damit bereits fast ein Jahr vor dem MedAT. Das mag sich jetzt schlimmer anhören, als es dann am Ende in Wirklichkeit war. Weil ich gefragt worden bin, welche Unterlagen ich empfehlen kann: für den kognitiven Teil ist der Med-Breaker top und das ist wirklich keine Werbung. Es gibt sehr viele verschiedene Bücher, welche Übungsaufgaben anbieten und ich selbst habe mir einige angesehen. Ich bemerkte, dass es in einigen Büchern leider sehr viele Fehler gab, oder das Niveau der Übungen sehr niedrig angesetzt war. Meine besten Erfahrungen habe ich hier wirklich mit Abstand mit diesem Buch gemacht: kaum Fehler und die Übungen sind meist schwerer als beim wirklichen Test. Ich denke, durch diesen erhöhten Schwierigkeitsgrad hat man es beim Test um einiges leichter. Durchblickt man hier das Prinzip der Übungen, so hat man beim MedAT kaum Schwierigkeiten die richtigen Antworten zu finden.

 

Wie jedoch schon angesprochen, kann einem auch das beste Lehrbuch den Erfolg nicht von heute auf morgen bringen. Also zurück zu meiner Strategie, bereits ein Jahr vor dem Test zu beginnen. Anfangs plante ich etwa alle zwei Wochen einigen Stunden Übungszeit ein. Man muss nicht jeden Tag jede einzelne Aufgabe eines Buches lösen. Es reicht hier, wenn man sich immer wieder mit allen Teilen beschäftigt und einige Übungen macht. Durch dieses Wiederholen über einen längeren Zeitraum entwickelt man ein immer besseres Gefühl für den richtigen Lösungsweg. Etwa zwei bis drei Monate vor dem Test intensivierte ich die Übungszeiten natürlich. Wenn man sich schon zuvor oft mit den einzelnen Bereichen beschäftigt hat, geht's gut voran! Als ich anfing mich auf den kognitiven Teil vorzubereiten, merkte ich schnell, dass mir Zahlenreihen oder räumliches Vorstellungsvermögen sehr viel einfacher fielen als beispielsweise Wortflüssigkeit oder Merkfähigkeit. Diese „Schwachstellen“ waren es, auf welche ich mich anschließend am stärksten fokussierte. Man bekommt keine Bonuspunkte, wenn man einen Teil hervorragend beherrscht und bei einem anderen völlig planlos ist. Hier ist mein Tipp: Bereitet euch am besten auf die Teile vor, welche ihr am wenigsten gut könnt. Das mag zeitweise sehr nervenaufreibend sein und man wird immer wieder an sich selbst zweifeln. Das Training macht sich aber bezahlt! Bei diesem Test geht es nicht darum, sich auf einige Bereiche zu konzentrieren und hier alle Punkte zu holen, sondern vielmehr darum, bei schweren Aufgaben nicht zu viele Punkte zu verlieren. Also zusammengefasst: Man sollte sehr früh damit beginnen, sich auf kognitive Aufgaben vorzubereiten und sich dabei von Anfang an mit seinen Schwachstellen auseinandersetzen. Man muss jedoch nicht von Anfang an durchgehend lernen. Teilweise ist hier weniger mehr, um nicht zu früh seine komplette Lernmotivation aufzubrauchen. Glaubt mir, ihr werdet sie später noch brauchen. Diese Taktik kann euch durchaus einen Vorteil gegenüber anderen TeilnehmerInnen verschaffen :)

 

Was sind eure Erfahrungen, habt ihr sonst noch gute Vorbereitungstipps :)

Liebe Grüße, Benedikt.

 

Hier gehts weiter mit meinem nächsten Blogeintrag: 

BMS- Vorbereitung // Lernen & Üben

 

 

 

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MedAT-Testergebnisse und der Start ins Medizinstudium

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MedAT-Testtag & Testablauf

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 7

 

Nach dem Test heißt es erst mal einige Wochen auf das Ergebnis warten. Während dieser Zeit wussten ich und alle anderen TestteilnehmerInnen noch nicht, ob wir den Test erfolgreich geschafft hatten. Mit jedem verstrichenen Tag wurden die Zweifel größer. Ich konnte absolut nicht einschätzen, ob meine Vorbereitung auf den Test ausreichend war. Als endlich die Ergebnisse der MedUni Graz und MedUni Wien auf deren Webauftritt online gestellt wurden, erreichte die Anspannung ihren Höhepunkt. Zuerst suchte ich meine Testnummer unter den vielen TeilnehmerInnen. Glücklicherweise war diese rasch gefunden - ich war unter den besten 360 in Graz & hatte es somit geschafft! Wenn man sich unter den Glücklichen befindet, ist die Euphorie riesig und wie man es im ersten Moment auch erwartet, wird das Ergebnis gefeiert. Doch rasch fragt man sich, wie es denn nun jetzt weitergeht und was man noch alles erledigen sollte, bevor man zu studieren beginnen kann. In diesem Artikel möchte ich die wichtigsten Punkte auflisten, welche unbedingt nach erfolgreicher Aufnahme beachtet werden sollten. Ich möchte davor noch hinweisen, dass ich über meine eigenen Erfahrungen berichte, die sich auf Graz beziehen. Die nachfolgenden Hinweise können deshalb von Universität zu Universität variieren (Infos über die MedAT- Ergebnisse).

 

Kurze Zeit nach der Veröffentlichung der Ergebnisse bekommt ihr, falls ihr aufgenommen werdet, eine E-Mail, mit den nötigen Informationen zur Inskription. Ihr müsst euch online in einem eigenen Portal einen Termin suchen und am gewählten Tag in der beschriebenen Abteilung des Universitätssekretariats erscheinen. Für diese Terminvergabe müsst ihr zuvor ein paar Dokumente online bereitstellen und Formulare ausfüllen; das wird alles ganz genau erklärt. Ich würde euch für eure Inskription empfehlen, ehestmöglich einen Termin zu vereinbaren, den ihr auch wahrnehmen könnt. Die Anzahl der Plätze ist leider beschränkt.

 

Bei der Inskription selbst erhält man neben seinem Studentenausweis sehr viele Informationen zum Studium, insbesondere zum Beginn. Das Studium beginnt im Oktober mit der Vorklinik. Für alle, die hier einen sofortigen Start in die Anatomie inklusive Sezierkurs erwarten, gibt es eine Überraschung. In der ersten Woche finden ausschließlich Informationsveranstaltungen statt - man wird über den gesamten Verlauf des Studiums inklusive anschließender Berufswahl - die im Übrigen sehr viel größer ist, als „einfach nur“ Arzt sein – informiert. Danach bekommt man in Graz die Möglichkeit, in den Stationsalltag des Krankenhauses zu blicken. Nebenbei starten die Vorlesungen, welche für die nächsten Jahre die Terminkalender füllen werden.

 

Am Tage der Inskription wird ebenfalls von der Funktionsweise des MEDonline berichtet und insbesondere auch, welche Aufgaben in den nächsten Wochen noch zu erfüllen sind. Vor Ort erwähnte ich, dass ich mich gerne für ein Jahr beurlauben lassen wollte, um meinen Zivildienst leisten zu können. Das alles lief zum Glück ohne Probleme ab. Während meines Zivildienstes freute ich mich schon sehr auf das Studium und konnte es kaum noch erwarten. Mehr als ein Jahr nach dem Aufnahmetest war es für mich endlich soweit. Die erste Hürde vor dem Umzug war, eine passende Wohnung zu finden. Dies war relativ schwierig, da die besten Wohnungen aufgrund des großen Medizinandranges schon sehr schnell vergeben waren.

 

Um zu Beginn des Studiums nicht ohne Dach über dem Kopf dazustehen, empfehle ich euch rechtzeitig nach einer passenden Unterkunft umzusehen. Da sich jede Person einen „Notfallplan“ zurechtlegen sollte falls der Test schief geht, werdet ihr ohnedies eine Wohnung oder einen Studentenheimplatz benötigen. Ich selbst habe etwa ein halbes Jahr vor dem Studium angefangen, intensiv nach Wohnungen zu suchen. Rasch musste ich mich wieder einbremsen, da die meisten Wohnungen bereits ein Monat später vermietet wurden und die VermieterInnen nicht bis September oder August auf mich warten wollten. Hier ist mein Tipp: beginnt ab Anfang Juli nach Wohnungen zu suchen. Es kann durchaus sein, dass ihr die Wohnung bereits ein bis zwei Monate im Voraus anmieten müsst, falls ihr sie nicht an jemand anderen verlieren wollt. Ihr habt dann auch genügend Zeit, euch die Wohnung gemütlich einzurichten und euch in Graz zurecht zu finden. Eine andere Möglichkeit stellen Studentenheime dar. Ich selbst habe nie in einem gewohnt, kann jedoch von Freunden fast ausschließlich tolle Geschichten berichten. Hier habt ihr definitiv den Vorteil, mit anderen Studierenden zusammenzuleben und schließt mit Sicherheit schnell neue Freundschaften. Des Weiteren veranstalten die Heime sehr viele Heimfeste, an denen auch oft externe Studierende teilnehmen. Man ist inmitten des Geschehens.

 

Der erste Tag an der Uni war dann wie erwartet sehr aufregend. Überall sah man neue Gesichter, lernte Menschen kennen mit denen man seine nächsten Jahre verbringen werden würde und man durfte sich in ein neues Umfeld einleben. In der ersten Woche hatten wir eine Einführungswoche, in der wir mit organisatorischen Informationen überhäuft wurden. Zudem gab es erste Infos zum Stationspraktikum. Hierbei handelt sich um die verpflichtende Möglichkeit, den Stationsalltag im Krankenhaus eine Woche lang genauer anzusehen. Innerhalb dieser fünf Tage, die wir im Krankenhaus verbrachten, erhielten wir einen Einblick „hinter die Kulissen“. Wir durften den Schwestern & Brüdern zusehen und uns, als Teil unserer Aufgaben, mit PatientInnen unterhalten. Im Anschluss des Praktikums galt es eine umfangreiche Beschreibung unserer Erfahrungen zu verfassen, welche benotet wurde.

 

Nachdem wir dank des Stationspraktikums einen sehr angenehmen Start in unser Studium erhielten, ging es dann mit dem ersten Pflichtmodul so richtig los: Zelle und Gewebe. In den Vorlesungen wird der Stoff von ProfessorInnen vorgetragen und in Pflichttracks in Kleingruppen vertieft oder praktisch angewandt. Inbegriffen war das Mikroskopieren, bei dem wir Zellen und Gewebe, welche man in den Vorlesungen kennenlernt, unter dem Mikroskop untersuchen durften.... mit anschließender Prüfung.

 

Während des ersten Moduls starteten bei mir noch andere Tracks, die Famulaturlizenz & das Knochenkolloquium. Bei ersterem werden den Studierenden jene grundlegenden Fertigkeiten beigebracht, welche sie später für die Famulatur in den Krankenhäusern benötigen werden. Dieser Track ist meiner Ansicht nach eine sehr schöne Abwechslung zum Unialltag, da man Untersuchungstechniken beigebracht bekommt und sich auch mit der Funktionsweise des Körpers erstmals im Studium beschäftigt. Beim Knochenkolloquium erfährt man, welche Knochen unseren Körper zusammenhalten. 

 

Ich fand das erste Modul sehr interessant, obwohl es vielfach nur eine Wiederholung und Vertiefung des Oberstufenwissens ist - sehr viel Wissen hatte ich mir ja schon bei der Vorbereitung für den BMS aneignen können. Umso mehr freue ich mich jetzt auf die Module der Anatomie, welche im zweiten Semester beginnen werden.

 

Wie immer freue ich mich auf Kommentare,

Benedikt.

 

In meinem nächsten Blogeintrag möchte wieder auf die Vorbereitung für den Test eingehen: 

Kognitive Fähigkeiten im MedAT üben und verbessern

 

 

 

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MedAT Testtag & Testablauf

Hier geht es zu meinem vorherigen Blog-Eintrag:

Medizinstudium in Wien, Graz, Innsbruck & Linz

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 6

 

Was erwartet mich am Tage des Tests? Wie wird er ablaufen? Welche Aufgaben werden gestellt werden? Diese Fragen beschäftigen zurzeit bestimmt viele angehende Medizinstudierende. In diesem Blogeintrag werde ich auf meine Eindrücke des Testtages eingehen und Tipps aufzählen, welche helfen, am Testtag die Ruhe zu bewahren.

 

Die Aufregung kann dazu führen, am Testtag alles Gelernte zu vergessen. Ein „Blackout“ kann jede Person treffen. Aus diesem Grund sollte man sich bemühen, so ruhig und entspannt wie möglich zu bleiben. Ein paar gute Tipps habe ich hierzu im Med-Breaker gefunden, mit dem sich viele auf den Aufnahmetest vorbereitet haben. 

 

Was sollte man vor dem Test noch erledigen?

Beispielsweise sollte man sich einen gut durchdachten „Plan B“ zurechtlegen. Das nimmt enorm viel Last von den Schultern, da man im Falle einer negativen Rückmeldung immer noch abgesichert ist.

 

Das Wichtigste am Testtag ist, gut ausgeschlafen und fit zu sein. Da der Aufnahmetest in Österreich nur in vier Städten stattfindet, werden einige von euch einen weiten Anreiseweg haben. Um pünktlich einzutreffen, muss natürlich gut geplant werden. Eine lange Anreise kann schon anstrengend genug sein und Einfluss auf den bevorstehenden Test haben. Deshalb empfehle ich allen, die weiter entfernt wohnen, sich eine Unterkunft für die Nacht vor dem Test in der Nähe des Testaustragungsortes zu organisieren. Dadurch kann man länger schlafen und schreibt um einiges relaxter den Test.

 

Wichtig ist es auch, sich um die Verpflegung zu kümmern. Es werden vor Ort Speisen und Getränke angeboten, jedoch sollte man darauf achten, was in den Testsaal mitgenommen werden darf und diese Limitierungen ausschöpfen. Außerdem ist es von Vorteil, selbst Speisen mitzubringen, weil man dadurch mehr Ruhezeit gewinnt.

 

Ich selbst habe mir in Graz ein Zimmer mit einigen Freunden organisiert und mich am Morgen sehr entspannt auf den Weg zur Stadthalle gemacht. Den ersten Wow- Effekt verspürte ich, als ich die Menschenmenge sah, welche darauf wartete, dass sich die Türen öffneten. Wir waren eine halbe Stunde vor Einlass angekommen und dementsprechend wurde die Menschenmenge mit der Zeit immer größer. Das Gefühl von Hoffnungslosigkeit kann da schon mal aufkommen. Ich dachte mir die ganze Zeit, so viele Menschen und nur 360 von uns bekommen die Chance, in Graz Medizin zu studieren.

 

Als sich die Pforten der Messehalle öffneten, stürmten gefühlte 2.000 Menschen gleichzeitig in die Halle - zuerst ging es zur Anmeldung. Es wurden persönliche Daten und die rechtmäßige Teilnahme abgeklärt. Ist dies durchgestanden, wird man zur Garderobe weitergeleitet. Hier musste man in Graz alles, außer Stiften und einer durchsichtigen Trinkflasche aus Plastik, abgeben. Man kann sich vorstellen wie lange das Prozedere bei ca. 2.000 Menschen dauert. Eine Stunde nach Einlass saß ich auf meinem Platz und sah zu, wie weitere hunderte Menschen in die Halle strömten. Der Anblick, als alle saßen und die Aufmerksamkeit sich langsam nach vorne, zum Leiter des Tests, verlagerte, war unbeschreiblich.

 

Der Ablauf selbst barg kaum Überraschungen, da ich den Ablauf zuvor schon sehr gut studiert hatte. Man wird vom Testleiter durch den Tag geführt, jeder Teil wird genau erklärt. Dann erscheint eine Uhr an der Vorderwand, welche anzeigt, wie lange man noch für diesen Testteil Zeit hat. Die Mittagspause verbrachten wir im Freien, vor der Stadthalle, um Energie für den zweiten Testteil – kognitive Fähigkeiten – zu sammeln.

 

Nach Abschluss des Tests fällt zuerst die Anspannung der letzten Wochen ab, nun hat man keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis. Es wird noch verkündet, wann die Ergebnisse in etwa zu erwarten sind und wie man zu seinem Ergebnis kommt. Danach heißt es wieder anstellen und warten, bis man zu seinen Sachen in der Garderobe kommt. Es gilt dann den Tag zu feiern, nach Hause zu fahren und bis Mitte August zu warten, bis die Ergebnisse endlich eintreffen.

 

Für die kommenden Tage wünsche ich allen TestteilnehmerInnen noch ganz viel Motivation und viel Erfolg für den MedAT,

Benedikt.

 

Hier geht es zu meinem nächsten Eintrag: MedAT-Testergebnis und der Start ins Medizinstudium

 

 

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Medizinstudium Wien, Innsbruck, Graz & Linz

Hier geht es zu meinem vorherigen Blog-Eintrag:

Die MedAT Ergebnisse

 

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 5

 

Eine Entscheidung, die jeder angehende Studierende treffen muss, ist die Wahl des richtigen Studienortes. Dabei sollte jede Person, so wie ich das bereits in einem früheren Artikel erwähnt habe, für sich selbst entscheiden, welche Stadt bzw. Uni am besten passt. Medizin kann man seit 2014 an vier öffentlichen Universitäten in Österreich studieren. In diesem Blog-Eintrag gehe ich auf diese Standorte in Anbetracht des medizinischen Aspekts ein.

 

Die Stadt Wien ist mit 740 Medizinstudienplätzen pro Jahr die größte Medizinuniversität in Österreich, 80 Plätze davon werden ZahnmedizinerInnen zugeschrieben. In Innsbruck werden jährlich 400 Studienplätze vergeben, von diesen Plätzen fallen 40 auf Zahnmedizin. Linzer-BewerberInnen sollten beachten, dass die Universität Linz eng mit der Medizinischen Universität Graz zusammenarbeitet und man deshalb die ersten beiden Studienjahre in Graz verbringt. In Linz werden 180 Plätze für Humanmedizin vergeben, für  Zahnmedizin stehen keine Plätze zur Verfügung. Graz bietet 360 Plätze, wovon 24 Plätze für ZahnmedizinerInnen reserviert sind. 

 

Das Studien- bzw. Prüfungssystem ist an den Standorten Wien und Innsbruck sehr ähnlich aufgebaut. So setzt sich die Benotung aus verschiedenen Prüfungen und Aktivitäten zusammen. An- und Abwesenheiten bei Pflichtveranstaltungen werden ebenso in die Note miteinberechnet, wie praktische Fähigkeiten. Am Ende jedes Studienjahres wird an diesen beiden Universitäten das Wissen in einer summativen Gesamtprüfung über den Stoff des Studienjahres, besser bekannt als SIP, abgeprüft. Das Studium in Graz und in Linz ist in den ersten beiden Jahren gleich aufgebaut, da die Linzer Studenten ja den Unterricht gemeinsam mit ihren Grazer Kollegen besuchen. Im Vergleich: Der Lernstoff wird hier in Modulen unterrichtet und in Seminaren und Übungen (85% Anwesenheitspflicht) in Kleingruppen vertieft. Der Stoff wird zum Abschluss jedes Moduls in kleineren, manchmal auch mündlichen Prüfungen abgefragt. Diese finden ca. alle sechs Wochen statt (in der Regel sind das drei Prüfungen pro Semester). Im Gegensatz zur MedUni Wien und Innsbruck finden in Graz und Linz keine SIPs statt.

 

Die Schwerpunkte des Studiums unterscheiden sich vom gewählten Standort. Jede Universität hat sich auf einen anderen Aspekt der Medizin spezialisiert. So wird in Graz viel Wert auf Praxis gelegt. Infolgedessen konnte man an dieser Uni im Studienjahrgang 2013/14 bereits nach dem ersten Studienjahr mit der Famulatur beginnen. In Wien und Innsbruck ging dies erst nach dem zweiten Studienjahr. In Wien und Innsbruck wird Anatomie groß geschrieben, in Linz liegt der Fokus auf Versorgungsforschung und Altersforschung.

 

Der Aufbau des Studiums ist aber dennoch an allen Unis sehr ähnlich. In den ersten beiden Semestern, welche den ersten Studienabschnitt bilden, werden neben ersten Grundlagen auch Grundkompetenzen vermittelt, welche man als Arzt benötigt. Hierzu gehören beispielsweise soziale Kompetenz und Erste Hilfe.  Einen guten Überblick, wie das gesamte Studium abläuft, kann man sich im Studienplan verschaffen und z.B. auf folgender Seite nachlesen: Studienguide (MedUni Wien)

 

Anbindungen

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Die drei GewinnerInnen / FinalistInnen stehen fest :)

Wir haben drei GewinnerInnen / FinalistInnen :) - und deshalb drei Preise! Der Hauptpreis, ein Med-Breaker 15, geht an...

Posted by Medat-Vorbereitung: Med-Breaker on Saturday, April 4, 2015

Wir verschenken...

... einen neuen Med-Breaker 15 & BMS-Breaker 15 !

Med-Breaker 15 & BMS-Breaker 15

MedAT Anmeldung

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 4a

 

Meinen letzten Blog-Eintrag könnt Ihr übrigens hier nachlesen :)

Medizinstudium in Wien, Graz, Innsbruck & Linz: MedAT Chancen & Statistik

 

Die MedAT Anmeldung

 

Wie ihr hoffentlich bereits erfahren habt, beginnt die Anmeldungsfrist für den MedAT mit dem Monat März. Heute möchte ich euch ein wenig über diese Anmeldung erzählen und einen kurzen Überblick verschaffen, wie es nach der Anmeldung bis hin zur Inskription weitergehen wird. 

 

Bis Ende März besteht die Möglichkeit, sich an einer der vier österreichischen Universtiäten für den MedAT zu bewerben. Die MedAT Anmeldung wird online über eine der offiziellen MedUni-Websiten abgewickelt, welche ich im Anschluss an den Artikel verlinken werde. Bei erfolgreicher Anmeldung bekommen BewerberInnen eine Bearbeitungsnummer zugeteilt. Diese ist vor allem am Tage des Auswahlverfahrens von großer Bedeutung, da jeder Antwortbogen mit dieser Nummer versehen werden muss.

 

 

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Medizinstudium in Österreich und im Ausland

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 2

 Meinen ersten Blogeintrag könnt ihr übrigens hier nachlesen :)

"Medizin studieren - Erfahrungen"

 

Im Prinzip ist das mit dem Medizinstudium immer so eine Sache. Es fällt nicht jeder Person so leicht, sich bis zum letzten Tag der Schulzeit zu entscheiden, in welche Richtung man sich im späteren Leben einmal weiterentwickeln möchte. Auch mir ist das gar nicht so einfach gefallen. Jedenfalls habe ich versucht, die Beweggründe der Menschen herauszufinden, und meine Gründe mit den anderen zu vergleichen. Ich unterscheide da gerne drei verschiedene Arten von Menschen, nämlich folgende:

 

1. Personen, die schon immer wussten, was sie später einmal machen möchten (z.B. Medizin studieren).

2. Leute, die so etwas Ähnliches sagen wie: "Ich weiß zwar nicht was ich später einmal machen möchte, aber ich hab da so mehrere Ideen und möchte das halt einfach mal ausprobieren" (z.B. just try and see people)

3. Personen, die entweder absolut keinen Plan von ihrer Zukunft haben oder zu diesem Zeitpunkt glücklich mit der Entscheidung sind, einer Ausbildung oder Arbeit nachzugehen. Manche entscheiden sich ja erst später um :)

 

Und in der Tat gibt es zahlreiche StudentInnen, die ihr Medizinstudium erst im Alter von 30 Jahren oder älter in Angriff nehmen. Eine gute Entscheidung, wie viele nach erfolgreicher Absolvierung des Studiums immer wieder bemerken - so manch ein anderer spricht von einer Qual. Hat man sich dann einmal für das Studium seiner Wahl entschieden, hoffentlich für's Medizinstudium ;), so stellt sich die nächste schwierige Frage:

 

 

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Medizin studieren - Erfahrungen

Benedikts Weg zum Medizinstudium - 1

 

 

Was möchte ich nach meiner Matura machen? Ganz einfach - Medizin studieren! Eines Tages Medizin zu studieren war für mich immer schon eine Vision, ein Ziel, das mich von Kindheit an begleitete und mit zunehmendem Alter immer klarere und deutlichere Formen annahm. Doch wie schafft man es an einen dieser begehrten Studienplätze zu gelangen? Bis vor wenigen Monaten war mir nicht einmal klar, wie so ein Medizin Aufnahmetest eigentlich aussieht und was mich noch so alles auf meiner Reise begleiten werden würde. Nach kurzen Recherchen fasste ich rasch den Entschluss am Auswahlverfahren für das Medizinstudium teilzunehmen und damit begann mein Interesse, alles was damit zu tun hat, zu erfahren und wichtige Informationen zu sammeln.

 

Mein Name ist Benedikt, ich bin 18 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Oberösterreich. Ich wuchs in einem typischen Dorf am Land, auf einem Bauernhof, auf und besuchte im ländlichen Gebiet ein Gymnasium mit Sprachenschwerpunkt. Schon sehr bald bemerkte ich mein großes Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern. Besonders Themen rund um den menschlichen Körper übten auf mich eine große Faszination und Neugier aus. So erschien es mir schon fast selbstverständlich die Bereiche Mensch und Gesundheit als späteres berufliches Ziel für mich zu wählen. 

 

Ich wollte Medizin studieren. Über den bevorstehenden Test machte ich mir relativ spät erst Gedanken. Erst im letzten Schuljahr informierte ich mich über den neuen MedAT (damals bekannt unter dem Namen: MedAT 2014). Sobald ich mich mit dem Aufnahmetest befasste, bemerkte ich wie viele Fragen plötzlich in meinem Kopf waren: Wie ist der Test aufgebaut? Was muss ich alles wissen? Wie bereite ich mich am besten vor? Wie übe und lerne ich für den kognitiven Teil? Mit welchen Unterlagen bereite ich mich vor? Wann beginne ich mit meiner Vorbereitung? Wie läuft die Anmeldung ab? Zum Glück gab es da diverse Facebook Gruppen und einige MitstreiterInnen, die meine Fragen beantworten konnten und mir auch weitere wertvolle Informationen gaben. Eine Frage, nämlich die, mit welchen Unterlagen man sich auf den Aufnahmetest vorbereiten soll, konnte mir aber niemand so einfach beantworten. Mir war von Anfang an klar, dass ich keinen Vorbereitungskurs besuchen kann. Ich hatte ja Geld, das ich sparen wollte. Ich machte mir weniger Gedanken über eine erfolgreiche Aufnahme beim ersten Anlauf, denn ich wusste, dass ich noch vor meinem Studium ohnehin den Zivildienst abzuleisten hatte. Im Falle einer erfolgreichen Aufnahme hatte ich bereits erfahren, dass es die Möglichkeit gibt, mich vom Studium beurlauben zu lassen. Dies gab mir die Möglichkeit den Test notfalls auch ein zweites Mal zu versuchen ohne ein Jahr zu „verlieren“.

 

In den nächsten Monaten bis zum Aufnahmetest möchte ich euch nun in mehreren Blogeinträgen erzählen, wie ich das Projekt Aufnahmetest angegangen bin. Ich werde versuchen euch so viele Tipps und Informationen wie möglich zu geben und euch berichten, wie es mir beim Lernen erging, bis hin zum Tage des Aufnahmetests. 

 

Eine Sache will ich aber heute noch nicht gleich verraten. Habe ich den Test nun 2014 gemeistert, oder ging es sich knapp nicht aus? Ich werde euch am Laufenden halten ;)

 

Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr diese gerne posten! 

Ich freue mich jedenfalls auf eure Rückmeldung, Benedikt.

 

Hier geht's übrigens weiter mit meinem zweiten Blogeintrag: Medizinstudium in Österreich & im Ausland

 

 

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MedAT 2015: Alles neu?

MedAT 2015 - Update

# Update 8 (12.03.2015): Vor wenigen Stunden wurden neue Infos bezüglich den MedAT 2015 veröffentlicht. Im VMC findet man nun neue Beschreibungen zu den fünf Teilbereichen des kognitiven Bereiches. Neu bei einigen Untertests ist das Aufgaben / Zeit-Verhältnis. So wurde zum Beispiel im Bereich der Gedächtnisfähigkeit und Merkfähigkeit die Bearbeitungszeit für 25 Übungen auf 15 Minuten herabgesetzt und im Bereich Wortflüssigkeit gilt es 15 Aufgaben in 20 Minuten zu lösen. Neuigkeiten gibt es auch im Teilbereich der Zahlenfolgen. Hier darf man sich über eine Bearbeitungszeit von 15 Minuten für 10 Beispielen freuen. Abgesehen davon wurde auch die Anzahl der gegebenen Zahlen von sechs auf sieben erhöht. Wie wir bereits spekuliert haben, wurde auch im Textverständnis die Anzahl der Übungen und die Bearbeitungszeit drastisch gekürzt: 10 Beispiele - 30 Minuten. Zu guter Letzt wurden ebenfalls Informationen über den Testteil Soziales Entscheiden veröffentlicht.

 

# Update 7 (03.03.2015): Der Bearbeitungszeit für den BMS 2015 wurde gekürzt! Laut Angaben des VMC's beträgt die neue Bearbeitungszeit für den BMS nun genau 80 Minuten. In dieser Zeit müssen 40 Fragen zu Biologie, 24 zu Chemie, 16 zu Physik und 10 zu Mathematik bearbeitet werden. Die Anzahl der Mathematikfragen wurde also im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Wir sind gespannt auf die Genderquote 2015 und blicken mit großer Erwartung auf die weiteren Zeitverkürzungen im MedAT 2015 entgegen. Heißer Tipp: Textverständnis?

 

# Update 6 (21.02.2015): Soeben haben wir durch eine Ausschreibung der Presse online erfahren, dass die reine Testdauer am Auswahlverfahren um eine Stunde gekürzt wird. Evaluierungen der Universitäten sollen ergeben haben, dass diese Verkürzung ohne Qualitätsverlust und ausreichender Aussagekraft möglich sei. Über den Testteil "Soziales Entscheiden" schreibt man in einer APA-Aussendung, dass hier geprüft werde, wie in sozialen Situationen Entscheidungen getroffen werden und welche Überlegungen für diese Entscheidungsfindung angestellt werden. Wir sind gespannt, in welchen Teilbereichen man diese eine Stunde einholen kann und blicken mit Spannung dem neuen Auswahlverfahren entgegen. Natürlich werden wir dich, lieber Leser und liebe Leserin, so bald es wieder Neuigkeiten gibt, am aktuellen Stand der Dinge halten. 

 

Achtung: Die Anmeldefrist für den MedAT 2015 beginnt in wenigen Tagen. InteressentInnen haben bald die Gelegenheit, sich bis zum 31. März 2015, unter www.medizinstudieren.at für das Aufnahmeverfahren MedAT anzumelden & die Kostenbeteiligung von 110€ an die jeweilige Medizinische Universität/Fakultät zu überweisen.

 

# Update 5 (02.02.2015): Nun ist es endlich offiziell: Der neue Testteil im MedAT 2015 heißt Soziales Entscheiden. Was sich sonst noch alles so geändert hat, erfährt ihr unter dem Unterpunkt MedAT. Praktika werden jedenfalls im Jahr 2015 keinen Bonus für das Auswahlverfahren bringen. In dieser Hinsicht konnten sich die BefürworterInnen 2015 allem Anschein nach (noch) nicht durchsetzen. Man blickt nun mit Spannung auf das Auswahlverfahren der nächsten Generation (womöglich, aber noch ungewiss, den MedAT 2016). Die Idee, Praktika in das Auswahlverfahren einzubeziehen, lebt in vielen Köpfen weiter. Stellt sich die Frage, ob diese überhaupt umgesetzt werden kann bzw. soll. Ein großer Gegenspieler könnte die Etablierung eines gendergerechten Tests sein, da viele Männer bereits im Rahmen ihres Zivildienstes/Wehrdienstes die Gelegenheit haben, diverse Praktika zu leisten. Der folgende Blogeintrag, der am 03. November 2014 veröffentlicht wurde, trifft also (noch) nicht für den aktuellen MedAT 2015 zu. Es wird also weiter spannend bleiben, in welche Richtung sich das Auswahlverfahren in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird. To be continued.

 


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Webseite, ahoi!

 

Pünktlich zum Semesterbeginn haben wir unsere Webseite überarbeitet und in neuem Gewande veröffentlicht. Frisch präsentieren sich die aktuellsten Inhalte zum Medizinauswahlverfahren auf unseren Seiten und im Blog. In naher Zukunft werden die Zahlungsmöglichkeiten für unseren Shop aktualisiert, ebenso steht ein neues Buch für den Medizinaufnahmetest am Start.

 

Wir wünschen übrigens allen StudentInnen einen schönen Semesterstart und freuen uns mit Euch auf ein erfolgreiches neues Studienjahr.

 

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