MedAT 2020:  Über den MedAT-H & MedAT-Z

Was genau ist der MedAT eigentlich ?

 

Die Abkürzung MedAT steht für den Medizinaufnahmetest der öffentlichen österreichischen medizinischen Hochschulen. Dieser stellt das Auswahlkriterium / Auswahlverfahren der drei staatlichen MedUnis Wien, Innsbruck, Graz & der MED Fakultät Linz dar. StudienwerberInnen müssen diesen Test erfolgreich absolvieren, um einen Medizinstudienplatz zu bekommen. Je nach Studienrichtung, Human- oder Zahnmedizin, unterscheidet man zwischen zwei sehr ähnlichen Aufnahmetests.

 

Laut Angaben des VMC's, dem virtuellen medizinischen Campus der MedUni Graz, besteht der MedAT 2019 aus folgenden Teilbereichen:

 


MedAT-H für Humanmedizin

 

40%  BMS (Wissenstest Bio, Chemie, Physik, Mathe)

 

          40 Aufgaben zu Themen der Biologie

          24 Aufgaben zu Themen der Chemie

          18 Aufgaben zu Themen der Physik

          12 Aufgaben zu Themen der Mathematik

 

 

40%  Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF)

 

          15 Aufgaben: Figuren zusammensetzen

          25 Aufgaben: Allergieausweise

          10 Aufgaben: Zahlenfolgen

          15 Aufgaben: Wortflüssigkeit 

          10 Aufgaben: Implikationen erkennen 

 

 

10%  Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK)

 

          10 Aufgaben: Soziales Entscheiden

          10 Aufgaben: Emotionen erkennen

 

 

10%  Textverständnis (TV) mit 12 Aufgaben

 

 

 

 

MedAT-Z für Zahnmedizin

 

40%  BMS (Wissenstest Bio, Chemie, Physik, Mathe)

 

          40 Aufgaben zu Themen der Biologie

          24 Aufgaben zu Themen der Chemie

          18 Aufgaben zu Themen der Physik

          12 Aufgaben zu Themen der Mathematik

 

 

30%  Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF)

 

          15 Aufgaben: Figuren zusammensetzen

          25 Aufgaben: Allergieausweise

          10 Aufgaben: Zahlenfolgen

          15 Aufgaben: Wortflüssigkeit

 

 

 

10%  Sozial-emotionale Kompetenzen (SEK)

 

          10 Aufgaben: Soziales Entscheiden

          10 Aufgaben: Emotionen erkennen

 

 

20%  Manuelle Fertigkeiten (MF)

 

          2 Aufgaben: Drahtbiegetest

          5 Aufgaben: Formen spiegeln

 



 

Adaptionen der letzten Jahre: Was hat sich seit der Einführung des Tests im Jahr 2013 geändert?

 

Der Medizinaufnahmetest MedAT wurde erstmals im Jahr 2013 an den drei öffentlichen österreichischen medizinischen Universitäten Wien, Innsbruck und Graz durchgeführt. Er stellt somit den ersten allgemeinen und gemeinsamen medizinischen Aufnahmetest dar, der an allen medizinischen Universitäten (und seit 2014 auch an der Medizinischen Fakultät Linz) in derselben Form abläuft. Der aktuelle Medizinertest unterscheidet sich in bestimmten Teilbereichen für Humanmedizin und Zahnmedizin. Damit eine bessere Unterscheidung dieser zwei Testarten ermöglicht werden kann, wurden die Bezeichnungen MedAT-H und MedAT-Z eingeführt. Um den Test an die jeweils gegebenen Umstände anzupassen, wird er seit 2013 jährlich evaluiert und adaptiert. So kam es, dass 2014 der Testablauf optimiert wurde. Der Testteil "mathematisches Denken" wurde entfernt und die Punkte- / Prozentverteilung verändert. Mit dem neuen Untertest "Wortflüssigkeit" und dem Testteil "akademisches Denken" ("Implikationen erkennen" und "Argumentieren") wurde der Medizinaufnahmetest an die gegebenen Anforderungen angepasst. 2015 wurde der Untertest "Argumentieren" aber wieder ersetzt. StudienwerberInnen dürfen sich seit diesem Jahr auf den Testteil "Soziales Entscheiden" freuen. Für angehende ZahnmedizinerInnen hatte sich 2015 die prozentuelle Wertung des BMS von 40% auf 30% reduziert. Auch sie mussten sich nun dem Testteil "Soziales Entscheiden" stellen. Der Untertest "Implikationen erkennen" wurde im MedAT-H vom akademischen Denken (10%) in die Kategorie "KFF" (40%) verschoben. Außerdem wurde die reine Testzeit um eine Stunde gekürzt. 2016 kam es zu kleinen Änderungen bei der Übungsanzahl und der dafür vorgesehenen Bearbeitungszeit im BMS. Im Bereich des Textverständnisses wurden Bearbeitungszeit und Aufgabenanzahl erhöht. Im MedAT-Z wurde die Aufgabenanzahl für das "Drahtbiegen und Formen spiegeln" erhöht. 2017 wurde der Untertest Emotionserkennung / Emotionen erkennen eingeführt. Auf der Mathematik Stichwortliste des VMCs befindet sich seit 2018 ein neues Stichwort: Vektor. Ebenfalls wurde die Anzahl der Übungen und die dazu vorgesehene Zeit im MedAT-Z für Formen spiegeln und Draht biegen verändert. Neue Instruktionen gibt es zum Untertest: Emotionen erkennen.

 

 

Aktuelle Information zum MedAT 2019:

Die Kontingentregelung im MedAT-Z wurde aufgelöst. Die Quoteneinteilung der MedUni Wien, Innsbruck und Graz entsprechen inhaltlich jener der medizinischen Fakultät JKU Linz. Man bezieht sich vor Ort auf den Begriff der Kontingente. Von den festgelegten Studienplätzen sind...

1) ... 95 Prozent EU-BürgerInnen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen; und

2) ... 75 Prozent den InhaberInnen in Österreich ausgestellter Reifezeugnisse vorbehalten.

Weitere Infos diesbezüglich und was dies für Nicht-EU-WerberInnen bedeutet, gibt es auf dieser Seite beim Unterpunkt: Welche Quoten gibt es?

 

Die Informationen im VMC wurden zudem geupdatet. Im MedAT-Z wird die Gewichtung zu Gunsten des BMS auf 40% aufgebessert, die Gewichtung der manuellen Fähigkeiten wird auf 20% gesetzt. Neu sind die zwei Stichwörter Charakteristika der Zelle und Zelltypen beim Unterpunkt die menschliche Zelle. Der Ablauf im MedAT-H und MedAT-Z wurde verändert. Wortflüssigkeit und Implikationen Erkennen wurden getauscht. Das bedeutet, dass es eine zehn Minuten längere Phase zwischen der Lernphase und der Rekognitionsphase des Gedächtnis- und Merkfähigkeitsuntertests geben wird. Ebenfalls finden sich neue Instruktionen zum Formen spiegeln und Draht biegen im VMC.

 

Wie bereitet man sich auf den MedAT vor? Drei wichtige Schritte zum Erfolg!

Studienwahl und Plan B

Schritt 1: Studienwahl

MedAT News und Neuigkeiten

Schritt 2: Informieren

MedAT Vorbereitung

Schritt 3: Durchstarten


 

Schritt 1: Studienwahl - Das beste Studium auswählen, geeigneten Plan B festlegen und Wohnplatz suchen!

 

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, die man nach Beendigung der Schulzeit oder einem nicht erfolgreichen Testergebnis in Erwägung ziehen könnte: z.B. eine Maturareise oder ein Auslandsjahr! Ebenso ist es denkbar, dass man sich für ein Studium entscheidet. Hat man sich erst einmal in das Studium der Human- oder Zahnmedizin verliebt, fällt es schwer, einen Blick auf andere Studienrichtungen zu werfen. Das muss man leider trotzdem machen: zum einen werden nicht genug Studienplätze für alle WerberInnen angeboten, zum anderen hilft ein guter Plan B am Testtag die Spannung um ein Vielfaches zu senken. Nach dem Motto: Ganz egal, ob man den Test schafft, oder nicht... man hat immer einen guten Plan - womöglich auch ein Medizinstudium im Ausland ;) ... und das Beste kommt zum Schluss: manchmal sind absolvierte Prüfungen eines anderen Studiums später für Medizin anrechenbar. Sollte ein erfolgreiches Testresultat erst beim vierten Antrittsversuch möglich sein, dann besteht zumindest in der Zwischenzeit die Möglichkeit, einen lässigen Bachelor mit sechs Semestern abzuschließen.

 

Auf folgenden zwei Seiten finden sich übrigens gute Informationen zu Studiengängen, den diversen Curricula-Unterschieden, Studienbeginn, Schnuppervorlesungen, Studienbewältigung, persönlichen Problemen und sinnvollen Entscheidungshilfen:

http://www.studentenberatung.at/  &  https://www.studierenprobieren.at/

 

 

Schritt 2: Informieren - Relevante Informationen lesen und geeignetes Vorbereitungsmaterial besorgen.

 

Nachdem man sich für ein Medizinstudium in Österreich entschieden und an anderen Unis beworben hat, sollte man umgehend die Recherche nach aktuellen und relevanten Testinformationen starten. Oft findet man dabei unbekannte, aber sehr essentielle Aspekte, die für eine optimale Testvorbereitung wichtig sind. Wir empfehlen einen Blick in Benedikts Blog zu werfen. Benedikt beleuchtet dort viele Aspekte, die vor und nach dem Medizinaufnahmetest wichtig sind. Hier findet sich eine Auswahl seiner fünfzehn Blogeinträge:

 

Natürlich dürfen die Infos der offiziellen Webseiten der Universitäten nicht ausgelassen werden. So erfährt man auf diesen Seiten unter anderem, dass der Nachweis über die Absolvierung des Pflichtfaches Biologie in der Oberstufe mit einer Wochenstunde im Jahreszeugnis oder im Reifeprüfungszeugnis seit 2018 nicht mehr erbracht werden muss und eine Studienberechtigungs-Teilprüfung in Biologie nicht notwendig ist. Gegebenenfalls muss ein Deutschkenntnis-Nachweis erbracht werden: Offizielle Webseite von den Universitäten: Testanmeldung & Informationen

 

Hat man erst genug Informationen über den Weg zum Studium von Freunden, Webseiten oder den Universitäten gesammelt, so gilt es sich nach geeignetem Übungsmaterial umzusehen.

 

 


Vorbereitungsbücher für den Medizinaufnahmetest MedAT
Vorbereitungsbücher
Vorbereitungskurse für den Medizinaufnahmetest MedAT
Vorbereitungskurse


 

 

Schritt 3: Durchstarten - Möge die Vorbereitung beginnen...

 

I) Die neuen Testunterlagen werden im VMC zum Download zur Verfügung gestellt (ca. ab Februar / März).

 

II) Anhand der Testgegebenheiten und der verfügbaren Vorbereitungszeit wird ein Lernvorbereitungsplan erstellt.
Ein intelligenter Vorbereitungsstart liegt in den Semesterferien.

 

III) Die BMS-Stichwortlisten sollen auf Basis des Maturaniveaus erlernt werden (eLearning MEDBREAKER One).

Themen werden beim Test eher oberflächlich behandelt – Allgemeinwissen ist wichtiger als spezifisches

tiefes Fachwissen, es gilt simple Wikipedia Texte zu erlernen z.B. die ersten Absätze der BMS-Stichwörter.

Zum Überprüfen des eigenen Wissensstandes sind Multiple-Choice Fragen sinnvoll (BMS-Breaker).

 

IV) Genügend Zeit für den kognitiven Bereich sollte einkalkuliert werden. Hier ist regelmäßiges Training

notwendig. Tipp: Zu Beginn viel Zeit zum Erlernen von Strategien einplanen und anschließend jede Woche

eigene Schwächen üben. Fokus auf Allergieausweise legen, die bringen besonders viele Punkte..

 

VQualitative und hochwertige Lernmaterialien besorgen, Lerntechniken selektieren: dabei Soziales Entscheiden,
Textverständnis (MedAT-H) und manuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten (MedAT-Z) nicht außer Acht lassen!

 

VI) Eine eifrige Lerngruppe organisieren bzw. einer motivierten Gruppe beitreten und gemeinsam Kraft

schöpfen (Teamarbeit) – Motivation.

 

VII) Testsimulationen schreiben. Zielsetzung: 80% der maximal möglichen Testpunkte.

 

VIII) In der Woche vor dem Test ist es wertvoll, BMS-Kurzzusammenfassungen durchzuarbeiten. Tipp:
Die Allergieausweise lieber nicht mehr am Tag vor der Prüfung üben, das könnte zu Verwirrungen führen.

 

IXKursbesuche in Erwägung ziehen (Pro- und Kontra: intensive Auseinandersetzung mit den Testskills,
am aktuellen Wissensstand, erfolgreiche TutorInnen mit Tipps aus erster Hand, Studienorttipps, motivierte

Kumpanen – Teambuilding, Stressabbau, allerdings kostenintensiv)

 

X) Die allerletzten Unsicherheiten beseitigen. Tipp: Prüfungsangst bewältigen, indem man einen
ausgezeichneten Plan B besitzt! ... um dann hoffentlich im Anschluss Medizin zu studieren. :)

Wann findet der Medizinaufnahmetest statt?

 

Aller Voraussicht nach wird der Medizinaufnahmetest für das Studienjahr 2018/19 erneut im Juli stattfinden. Die Anmeldefrist inklusive erfolgreicher Überweisung für das Auswahlverfahren war in den letzten Jahre das Ende des Monates März. Die Testteilnahmegebühr betrug 110€.

 

Bitte informiere und bewerbe dich rechtzeitig unter medizinstudieren.at und beachte: Man kann leider nur an einer öffentlichen medizinischen Universität in Österreich antreten. Der Aufnahmetest findet an allen Universitäten am selben Tag und zur selben Zeit statt. Eine gleichzeitige Anmeldung für private medizinische Universitäten in Österreich ist möglich und sinnvoll.

 

Über den genauen Termin / das Datum des Aufnahmetests: Der MedAT 2016 fand am 08. Juli 2016 statt, der MedAT 2017 am 07. Juli 2017, der MedAT 2018 am 6. Juli 2018 und der MedAT 2019 am 5. Juli 2019. In der Regel findet der MedAT zu Beginn des Juli-Monates am letzten Schultag der Steiermark vor den Sommerferien statt. In diesem Jahr wird der Medizinaufnahmetest am Freitag, den 03. Juli 2020, stattfinden. 



Welche Quoten gibt es, für welche muss ich mich bei der Bewerbung entscheiden und was sind Kontingente?

 

In diesem Jahr wurden die Aufnahmekriterien der Studienplatzvergabe an allen medizinischen Universitäten erneuert und vereinheitlicht. Man spricht nicht mehr von Quoten, stattdessen heißt es seit 2018 an allen Universitäten: Kontingente. Von den festgelegten Studienplätze sind...

1) ... 95 Prozent EU-BürgerInnen und ihnen im Hinblick auf den Studienzugang gleichgestellten Personen; und

2) ... 75 Prozent den InhaberInnen in Österreich ausgestellter Reifezeugnisse vorbehalten.

 

Daraus erschließt sich, dass mindestens 95 Prozent der verfügbaren Studienplätze an StudienwerberInnen aus den Kontingenten Österreich und EU gehen und mindestens 75 Prozent der Studienplätze dem Österreich-Kontingent vorbehalten sind. Die restlichen 5 Prozent der Plätze werden an jene StudienwerberInnen vergeben, die unter den Besten in der Rangliste sind, unabhängig von Staatsbürgerschaft und Ausstellungsland des Reifeprüfungszeugnisses (alle TeilnehmerInnen des AT-, EU- und Nicht-EU Kontingentes können auf diese 5% der Studienplätze zugreifen, wenn sie ein dementsprechend gutes Testergebnis haben). Eine fixe Anzahl an Studienplätzen existiert seit diesem Jahr für n.EU WerberInnen nicht mehr. Das bedeutet auf Basis der Daten der letzten Jahre, dass StudienwerberInnen ohne EU Staatsbürgerschaft ähnlich gut wie BewerberInnen des AT- und EU-Kontingentes abschneiden müssen, um an einen der begehrten Studienplatz zu gelangen.

 

Alte Regelung: Bis 2017 galt in Wien, Innsbruck und Graz75% der Studienplätze gingen in den letzten Jahren an EU-BürgerInnen mit österreichischem Reifezeugnis & ihnen Gleichgestellten, 20% an EU-BürgerInnen & ihnen Gleichgestellten und 5% an WerberInnen aus dem EU- Ausland. Alle EU-BürgerInnen, die in Österreich ihr Reifezeugnis erworben hatten, oder ein gleichgestelltes Zeugnis besaßen, fielen damals in die Ö-Quote. Europäische StaatsbürgerInnen oder Gleichgestellte, die ihr Reifezeugnis innerhalb oder außerhalb der EU absolviert haben, fielen in die EU-Quote. In die nicht-EU Quote fielen ausschließlich nicht EU- BürgerInnen. Mit dem Auslaufen der Quotenreglung in der bisher gültigen Form wird der Terminus Kontingente gestärkt. Wir verwenden in manchen Fällen weitergehend diese drei Quoten, denn praktisch betrachtet ergeben sich aus der neuen Gesetzeslage ebenfalls diese drei Quoten. Außerdem helfen diese uns eine schnelle Zuordnung zum jeweiligen Kontingent zu ermöglichen.

 

Neue Regelung: Seit 2018 gilt an den Humanmedizin-Universitäten: Alle EU-BürgerInnen, die in Österreich ihr Reifezeugnis erworben haben (bzw. gleichgestellt sind), fallen in die in die 75 Prozent Regelung. Das bedeutet, das mindestens 75 Prozent der Studienplätze an das Österreich-Kontingent fallen. Da diese in der Regel EU-BürgerInnen gleichgestellt sind, können diese auch auf das gesamte 95 Prozent EU-Kontingent und auf die restlichen 5  Prozent der verfügbaren Studienplätze zugreifen. Theoretisch könnten 100% der Plätze bei dementsprechender Testleistung an Personen mit einem in Österreich ausgestellten Reifezeugnis (oder gleichgestellten Personen) fallen. Dies ist allerdings unrealistisch, da vor allem der Andrang der europäischen WerberInnen ohne österreichischem Reifezeugnis (bzw. gleichgestellten Personen) sehr hoch ist. In den letzten Jahren benötigten EU-Kontingent WerberInnen (und ihnen gleichgestellte Personen) oftmals in Innsbruck höhere Testergebnisse als Personen mit österreichischem Reifezeugnis (oder gleichgestellten Personen), um an einen Studienplatz zu gelangen. Alle europäischen StaatsbürgerInnen, die ihr Reifezeugnis innerhalb oder außerhalb der EU absolviert haben, fallen also in die 95 Prozent Regelung, wobei mindestens 75 Prozent der Studienplätze nur für Personen mit österreichischem Reifezeugnis (oder gleichgestellten Personen) zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass im besten Fall bei durchschnittlich hohen Testergebnissen maximal 25 Prozent (setzt sich so zusammen: 95 - 75 + 5 = 25, statt 20 Prozent wie bisher) der Studienplätze an EU-BürgerInnen ohne österreichischem Reifezeugnis fallen könnten (wenn sie hervorragend den MedAT absolvieren). Schlussendlich gibt es noch die nicht EU-BürgerInnen, diese können im besten Fall fünf Prozent der Studienplätze bekommen, denn die übrig gebliebenen 5 Prozent der Studienplätze werden an die besten BewerberInnen, unabhängig der bestehenden Regelungen, an alle Kontingente vergeben. Zusammengefasst: Es fallen mindestens 95% der Studienplätze an EU-BürgerInnen + gleichgestellte Personen und mindestens 75% auf InhaberInnen mit einem in Österreich ausgestelltem Reifezeugnis (oder gleichgestellten Personen). Die restlichen 5% werden auf die Besten der restlichen Rangliste verteilt und können so auch Nicht-EU-WerberInnen zur Verfügung stehen. Damit du keinen Fehler bei der Bewerbung um einen der 1.680 Studienplätze machst, empfehlen wir folgende zwei Links gut auszukundschaften: Kontingentregelung und Prüfliste

 

Achtung (BürgerInnen ohne EU-Staatsbürgerschaft): Wer in dieses Kontingent fällt, muss unter Umständen einen Medizinstudienplatz im Abiturland nachweisen können. Das kann dazu führen, dass die Zulassungsvoraussetzungen zum Human- oder Zahnmedizinstudium im jeweiligen Ausstellungsland erfüllt werden müssen und man dort bereits einen Medizinstudienplatz besitzen muss. Deshalb empfehlen wir den nicht EU-BürgerInnen sich unbedingt vor dem Test z.B hier oder persönlich bei der jeweiligen MedUni informieren. Ebenfalls kann ein Nachweis der Deutschkenntnisse notwendig sein, um am Tage der Inskription erfolgreich an einen Studienplatz zu gelangen.

 

Aus der neuen MedAT Regelung ergibt sich nun die folgende Vergabe der Studienplätze an die einzelnen Kontingente. In Summe ergeben die maximal möglichen Studienplätze der einzelnen Kontingente eine größere Zahl als die Anzahl der Gesamtstudienplätze. Je nachdem, wie gut die BewerberInnen im Vergleich zu allen StudienwerberInnen aller Kontingente abschneiden, werden nämlich unterschiedlich viele Plätze in jedem Kontingent ausgestellt. So können, wie vorhin erwähnt rein theoretisch, auch 0 Plätze im n.EU und EU Kontingent in einem Jahr auf Basis des Testergebnisses vergeben werden, wenn die BewerberInnen dieser zwei Kontingente wirklich schlecht am Testtag abschneiden. Hingegen werden  mindestens 75% der Studienplätze an Personen mit österreichischem Maturazeugnis (oder gleichgestellten Personen) vergeben. Seit 2019 existiert die Regelung für den MedAT-Z nicht mehr: Hier werden die Plätze, unabhängig des Kontingentes, an die Besten der Rangliste vergeben.

 

Studienplätze 20' AT: MedAT-H EU: MedAT-H n-EU: MedAT-H Alle: MedAT-Z Gesamt
Wien ≥ 495 ≤ 165 ≤ 33 80 740
Innsbruck ≥ 270 ≤ 90 ≤ 18 40 400
Graz ≥ 252 ≤ 84 ≤ 17 24 360
Linz ≥ 180

≤ 60

≤ 12 0 240

Wie viele Personen bewerben sich für einen Studienplatz, wie viele treten am Testtag an?

 

Im Jahr 2019 haben sich insgesamt 16.443 Personen für 1.680 Studienplätze beworben. Unseriöse Webseiten ziehen daraus den Entschluss, dass durchschnittlich aufgerundet jede 10. Person einen Studienplatz erreicht. Die eigenen Chancen können aber deutlich besser (aber leider auch schlechter) stehen. Zumindest gibt es eine kleine erfreuliche Nachricht: Von den 16.443 Anmeldungen traten 2019 (nur) 12.960 Personen zum Test an. Ca. 21% hatten sich gegen eine Testteilnahme nach Einbezahlung der Testgebühr entschieden. Der Grund dafür fällt unterschiedlich aus. Manche StudienwerberInnen bewerben sich an zwei Universitäten gleichzeitig und können somit nicht beide Tests gleichzeitig schreiben (ChancenwerberInnen). Andere WerberInnen haben sich für einen anderen Plan entschieden oder konnten aus privaten Gründen nicht am Test teilnehmen. Ohne Miteinbeziehung des Studienortes, des Kontingentes und der Studienrichtung, schaffte es beim letzten Antritt durchschnittlich jede 7.7 Person, die am Tage des Tests in der Testhalle in Wien, Innsbruck, Graz oder Linz erschienen ist. Seit 2018 werden auf Grund der DSGVO keinen neuen Zahlen bezüglich der einzelnen Kontingente veröffentlicht. Dementsprechend beziehen sich teilweise unsere Informationen auf 2017.

 

Testanmeldungen 19' Anmeldungen Studienplätze: MedAT-H Studienplätze: MedAT-Z
Wien 8.217 660 80
Innsbruck 3.826 360 40
Graz 3.084 336 24
Linz 1.316 180 0
Gesamt 16.443 1.476 144

 

Da man zum Teil weiß, wie viele Personen in welchem Kontingent im letzten Jahr angetreten sind... kann man sich etwas helfen und seine tatsächlichen Chancen berechnen. Um den Test zu bestehen, muss man in der Regel ein deutlich besseres Ergebnis als der Durchschnitt der TeilnehmerInnen haben. In den letzten Jahren konnte man für jede Universität und jedes Kontingent einen gewissen Prozentwert ausmachen, den es für eine erfolgreiche Aufnahme zu erreichen galt. Dieser war grob von der Anzahl der TeilnehmerInnen abhängig. Kurz gesagt hat sich herausgestellt: Wenn 10 WerberInnen um einen Studienplatz kämpfen, benötigt man eher ein besseres Testergebnis, als wenn es sich um 5 handeln würde. Vorsichtig vor Trugschlüssen muss man dennoch sein. Ob es 9 oder 10 Personen pro Studienplatz sind, ist dann (auch fast schon wieder) irrelevant. Findet man bei Internetrecherchen die Information, dass sich für den MedAT 2019 in Wien genau 8.217 Personen beworben haben, kann man auf folgende Aussage schließen: Ja, das stimmt, allerdings differenziert diese Statistik nicht in die drei verschiedenen Kontingente, sondern beschreibt alle Bewerbungen für das Human- und Zahnmedizin zusammen. Zusätzlich handelt es sich dann hier um die Anzahl der Bewerbungen und nicht um die Anzahl der am Testtag erschienen Personen. Wenn wir wissen, wie viele Leute sich pro Studienort beworben haben, hilft uns das nicht wirklich weiter. Erst wenn wir wissen, wie viele Prozentpunkte man am Tage des Tests in jedem Kontingent und jeder Studienrichtung erreichen musste, kann man sagen, wo man sich am besten hätte bewerben sollen. Über den notwendigen Prozentwert für eine Aufnahme an der jeweiligen Universität berichten wir hier: Chancen und Statistik im MedAT: Medizinstudium in Wien, Innsbruck, Graz & Linz.

 

Testteilnehmende 17' AT: MedAT-H EU: MedAT-H n.EU: MedAT-H Alle: MedAT-Z Gesamt
Wien 4.000 1.856 201 447 6.504
Innsbruck unkown unkown unkown 195 2.811
Graz 1.626 875 62 148 2.712
Linz 495

221

13 0 729

 

Quellen: MedAT 2017: In Innsbruck haben 2.616 Personen am MedAT-H teilgenommen - Quelle.

Die Linzer Anmeldezahlen wurden von der APA und Heute übernommen. Die restlichen zwei Ranglisten von der medizinischen Universität Wien und Graz wurden inklusive der genauen TeilnehmerInnenzahl auf der jeweiligen hausinternen Webseite veröffentlicht.

 

 

Wo findet der Medizinaufnahmetest statt und wie lange dauert dieser?

 

Der MedAT findet in Wien, Innsbruck, Graz und Linz zur selben Zeit am gewählten Bewerbungsort statt. Der Aufnahmetest fand die letzten Jahre in der Zeit von 08:00–17:00 Uhr statt, man sollte sich aber definitiv bis 18:00 freihalten. Die maximale MedAT Testdauer sollte inklusive Mittagspause maximal 10 Stunden in Anspruch nehmen. Wir haben die Testbearbeitungszeit ausgerechnet:

Die reine Bearbeitungszeit für den MedAT-H mit 201 Aufgaben beträgt 228 Minuten (BMS 75m, TV 35m, KFF 88m, SEK 30m). 

Die reine Bearbeitungszeit für den MedAT-Z mit 189 Aufgaben beträgt 273 Minuten (BMS 75m, MF 90m, KFF 78m, SEK 30m).

 

Was sollte ich am Tag des Aufnahmetests beachten?

 

Man sollte unbedingt pünktlich und gut vorbereitet, mit einem guten Plan B in der Tasche, am Testtag erscheinen. Getränke und Speisen dürfen unter Umständen mitgebracht werden, dennoch gilt es auf die jeweiligen Aufbewahrungsbestimmungen und Gesetze zu achten. Die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel beim Medizinertest führt in der Regel zum Ausschluss vom Test bzw. zu einer Verwarnung (Strike). Wir empfehlen, die allgemeine Liste der unerlaubte Hilfsmitteln vor dem Auswahlverfahren durchzulesen. Jede Universität legt dennoch zusätzlich ihre eigenen Regeln fest. Sinnvoll: Informieren dich zusätzlich kurz vor dem Test auf der Webseite der jeweiligen Universität über alle Testgegebenheiten.

 

Der Test findet einmal im Jahr in der Amtssprache Deutsch statt und kann, egal aus welchem Grund, nicht verschoben werden. Bei Unsicherheiten lieber raten, als zu viel kostbare Zeit zu verlieren und beim Übertragen der Lösungsbuchstaben auf den Antwortbogen wirklich gut aufpassen.

Unser Tipp: Gib dein Bestes beim Test! ;)

 

Schulnoten nehmen keinen direkten Einfluss auf das Auswahlverfahren. Somit stellt der NC, der in Deutschland verwendet wird, kein Auswahlkriterium dar. Der MedAT unterscheidet sich grob vom deutschen medizinischen Auswahlverfahren (TMS, HAM-Nat). Eine Hochschulreife muss zum Zeitpunkt des Aufnahmetests nicht vorliegen, erst am Tage der erfolgreichen Inskription im August / September wird diese benötigt.

 

 

Wann und wie kommen die MedAT Testergebnisse?

 

Die Testergebnisse kamen die letzten Jahre jeweils immer in de 32. Kalenderwoche (KW). Die Zustellung der Ergebnisse kann via E-Mail, Webseiten-Veröffentlichung oder Telefonanruf erfolgen. Der Zustellweg ist vom gewählten Studienort abhängig. Hier können die Ergebnisse der letzten Jahre nachgelesen werden: MedAT-Ergebnisse

 

Sollte eine Studienplatzzusage nicht gleich zu Beginn der allgemeinen Ergebniszustellung stattfinden, so besteht die Möglichkeit einer Nachrückung. Im Nachrückverfahren (in der Regel findet dieses Mitte September statt) werden nicht angenommene Studienplätze an die nächstfolgenden Personen auf der Rangliste vergeben. Nach erfolgreicher Zusage gilt es, an der Uni zu inskribieren. Ein persönliches Erscheinen, amtlicher Lichtbildausweis, Nachweis der Universitätsreife, Sozialversicherungsnummer, Lichtbild und bei Universitätswechsel: Abgangsbescheinigung und Studienerfolgsnachweis sind zu diesem Zeitpunkt von Vorteil. Originaldokumente sind vorzuweisen (in deutsch / englisch bzw. amtlich korrekt übersetzt ).

 

 

Wie oft darf ich mich nach nicht erfolgreicher Absolvierung für den MedAT bewerben?

 

In diversen Foren hört man, dass eine wiederholte Beteiligung am Aufnahmeverfahren nur begrenzt, teilweise sogar nur einmalmöglich ist. Das stimmt zum Glück nicht. Der aktuelle Stand (siehe offizielle Verordnung der MedUni Wien, §16):

Die neuerliche Beteiligung am Aufnahmeverfahren ist StudienwerberInnen, die in einem Studienjahr nicht zum Studium zugelassen werden, unbegrenzt möglich. Beim deutschen medizinischen Aufnahmetest TMS ist dies nicht so oft möglich.

 

 

Wie sieht die rechtliche Grundlage / Verordnung zum MedAT aus?

  

Gut, sogar richtig gut! Infos bezüglich der MedUni Wien: Zur Teilnahme sind alle Personen berechtigt, die ein (Reife)Zeugnis besitzen, die die 12. Schulstufe einer allgemeinen höheren Schule absolvieren, die die 13. Schulstufe einer berufsbildenden höheren Schule besuchen, die zur Studienberechtigungsprüfung zugelassen sind, die zur Berufsreifeprüfung zugelassen sind oder sich in einem entsprechenden Ausbildungsstand an einer anerkannten ausländischen Bildungsanstalt befinden. Die Kosten für den Aufnahmetest sind nicht erstattbar. Wer sich aber bis zum 01.06. abgemeldet hatte, erhielt in begründeten Fällen die bezahlte Gebühr von der MedUni Wien zurückbekommen. Nach Absolvierung des Tests ist unter Umständen an manchen Universitäten eine Einsichtnahme möglich, hier bekommt man die gestellten Testfragen zu sehen (in Innsbruck hatte man 2018/19 die Möglichkeit in der KW 33/34 Einsicht zu nehmen - in Wien konnte man sich basierend auf den Aussagen der TeilnehmerInnen über den eigenen MedAT Account zur Einsicht anmelden). Interessante Regelung, die QuereinsteigerInnenregelung: Wer bereits an einer gleichwertigen anerkannten medizinischen Universität 180 ECTS abgeschlossen hat, kann sich den Medizinaufnahmetest unter Umständen ersparen. An der JKU Linz könnte für den Quereinstieg eine Grenze 150 ECTS relevant sein, insofern genügend Studienplätze vorhanden sind. Die Studienverordnung ist von Uni zu Uni unterschiedlich, deshalb haben wir hier die wichtigsten Infos zum Nachlesen:

 

 

Neuigkeiten, Updates, Nachriten und News über den MedAT

MedAT 2020 - Neuigkeiten über den Medizinaufnahmetest der nächsten Generation

 

In diesem Bereich referieren wir bereits seit 2015 über die relevantesten MedAT Neuigkeiten im Netz. Wir blicken schon gespannt auf den Medizinaufnahmetest der nächsten Generation und werden natürlich sofort berichten, sobald wir testrelevante Informationen für den MedAT 2020 und MedAT 2021 in Erfahrungen bringen können. Versprochen! :)

 

 

MedAT 2020 - First Update

#  Update 19  (10. Juni 2019):

Die allerersten Informationen zum MedAT 2020 wurden auf unserer Webseite veröffentlicht:

https://www.medat-vorbereitung.at/medat-2020/

 

 

MedAT 2019

#  Update 18  (07. Februar 2018):

Erste Infos zum Auswahlverfahren des MedAT 2019 wurden veröffentlicht.

Hier geht's zum Blogeintrag.

 

 

MedAT 2018

#  Update 17  (04. Jänner 2018):

Die MedUnis haben sich für eine neue Kontingentregelung geeinigt.

 

 

MedAT 2018 - First Update

#  Update 16  (07. August 2017):

Die MedAT 2017 Ergebnisse wurden heute veröffentlicht. Auf der Webseite der medizinischen Fakultät Linz kann man erlesen, dass die Anmeldephase für den MedAT 2018 erneut im März stattfinden wird. Hier der Link zum Nachlesen.

 

 

MedAT 2017 - Last Update

#  Update 15  (01. Februar 2017):

Der Untertest Emotionen erkennen wurde von Seiten der Universität Graz nun bestätigt. Zusammen mit dem Testteil Soziales Entscheiden werden diese zwei Untertests dem Bereich sozial-emotionale Kompetenzen (SEK) zugeordnet. Die SEK besitzen sowohl im MedAT-H (Humanmeidzin), als auch im MedAT-Z (Zahnmedizin) eine Gewichtung von 10%.

Dies wurde am 30.01.2017 vom Universitätsrat (der MedUni Graz) genehmigt und beschlossen.

 

 

MedAT 2017

#  Update 14  (01. Dezember 2016):

Die Quote bleibt, die Medizinstudienplätze werden erhöht: 180 neue Studienplätze bis 2022 :).

Das berichtet der Kurier in einem Artikel vom 01. Dezember 2016

 

 

MedAT 2017

#  Update 13  (19. September 2016):

 

Die Ergebnisse des Aufnahmetests wurden evaluiert. Der MedAT 2017 steht in den Startlöchern.

 

Eines aber ist sicher: der Aufnahmetest wird weiter entwickelt, so Martin Arendasy. Nächstes Jahr neu: Emotionserkennung.

Zitat aus einem ORF Science Bericht vom 18. August 2016

 

Univ.-Prof. Dr. Martin Arendasy ist Psychologe und Entwicklungsleiter der Tests. Mit Spannung blicken wir auf den neuen Testteil "Emotionserkennung". Weitere Infos über diesen Testteil gibt es bald hier: Emotionserkennung / Emotionen erkennen

 

 

 MedAT 2017 - First Update

 #  Update 12  (14. September 2016):

 Die Medizinische Fakultät Linz berichtet auf ihrer Webseite, dass die Anmeldephase für den MedAT 2017 erneut im März stattfinden wird. Hier gibt es den passenden Link zum Nachlesen.

 

 

 

MedAT 2016 - Last Update

#  Update 11  (08. Juli 2016):

 

Heute fand der MedAT 2016 der medizinischen Hochschulen Wien, Graz & Innsbruck und an der MED Fakultät Linz zeitgleich statt. Wir wünschen allen TeilnehmerInnen viel Erfolg und drücken die Daumen :)

 

 

MedAT 2016 

#  Update 10  (08. Mai 2016):

 

Der MedAT 2016 wurde noch nicht einmal absolviert, da tauchen bereits erste Infos über das Auswahlverfahren 2017 auf. Allen Anschein nach denkt die MedUni Wien darüber nach, auch 2017 den MedAT stattfinden zu lassen. Allerdings stellt sich zu diesem frühen Zeitpunkt die Frage, ob wie gehabt alles beim Alten bleibt... oder ob es ein paar Adaptionen geben wird. Wir sind gespannt: Hier der Link der Wiener MedUni direkt zum Nachlesen.

 

 

MedAT 2016

#  Update 9  (20. Februar 2016):

 

Die letzten wichtigen Infos für den MedAT 2016 sind nun im VMC bekannt gegeben worden. Beim Untertest "Sozialen Entscheiden" wurden alle Aufgaben überarbeitet. Am Ende der Aufgaben findet man jetzt neu die richtige Reihung aller Antworten. Soo.. jetzt geht's ans Werk: Der Med-Breaker und der BMS-Breaker werden überarbeitet :)

 

 

MedAT 2016

#  Update 8  (09. Februar 2016):

 

Die ersten Änderungen wurden nun veröffentlicht. Im BMS gab es kleine Änderungen bzgl. der Aufgabenanzahl im Physik- und Mathematikbereich. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zeit verändert, in der diese Aufgaben bewältigt werden sollen. Eine kleine Änderung gab es im MedAT-Z. Hier wurde die Anzahl der Aufgaben für "Draht biegen" und "Formen spiegeln" erhöht. Infos bzgl. des kognitiven Teiles folgen noch. Im Textverstädnis-Testteil dürfen nun 12 Aufgaben in 35 Minuten gelöst werden.

 

 

MedAT 2016 

#  Update 7  (06. Februar 2016):

 

Die Inhalte im VMC befindet sich zurzeit in Überarbeitung.

 

 

MedAT 2016 

#  Update 6  (29. Januar 2016):

 

Die medizinische Universität Graz hat einen Artikel auf ihrer Webseite mit aktuellen Infos über den MedAT aktualisiert. Sollten sich diese Infos bewahrheiten, so gibt es 2016 keine grundlegenden Veränderungen im MedAT-H. Allerdings sind diese Infos noch mit Vorbehalt zu genießen, so finden sich im VMC noch die Informationen vom MedAT 2015. Alle Infos sind unter: https://www.medunigraz.at/themen-studieren/aufnahmeverfahren/medat-h-vorbereitung/ verfügbar.

 

 

MedAT 2016 

#  Update 5  (16. Dezember 2015):

 

Erste Infos zum MedAT 2016 werden voraussichtlich wieder in der Zeit von Januar - März 2016 publiziert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben, inwiefern es zu Änderungen im Auswahlverfahren für das Studium der Human- und Zahnmedizin kommen wird. Der MedAT 2016 wird am 08.07.2016 stattfinden wird. Bewerbungsfrist: 01.03.2016 bis 31.03.2016. Die Selbstkosten für den MedAT betragen 110€.

 

 

MedAT 2016 

#  Update 4  (04. September 2015):

 

« Für den MedAT 2016 sei eine neue Aufgabengruppe geplant, die die soziale und emotionale Kompetenz breiter abdecken soll. »

 

Man werde nun nämlich versuchen, ethische Dilemma verstärkt in den MedAT 2016 einzubauen.

 

Unter einem ethischem Dilemma versteht man eine Entscheidungssituation, in der es mehrere verschiedene Handlungsmöglichkeiten gibt, die sich aber gegenseitig ausschließen. Handelt man nach Prinzip A, so missachtet man gleichzeitig Prinzip B. Anders gesagt: Es gibt zwei richtige Ansätze, wobei die gleichzeitige Befolgung beider Ansätze nicht möglich ist.

 

 

So könnte eine typische Entscheidungssituation beim MedAT eine Familiensituation mit geringem finanziellen Budget

darstellen, die eine wichtige Entscheidung über eine zukünftige Investition tätigen muss.

 

Aus einem Kurier-Artikel vom 31. August 2015.

 

 

MedAT 2016  

#  Update 3  (27. August 2015):

 

« Der MedAT könne nicht ausgleichen, „was in der Erziehung und 15 Schuljahren passiert“ sei. 

Dies sei eine „politische Aufgabe“. »

 

Martin Arendasy, Leiter des Arbeitsbereiches Psychologische Diagnostik & Methodik am Institut für Psychologie der Uni Graz

in einem Interview mit dem österreichischen Nachrichtenmagazin Profil vom 15. August 2015.

 

 

MedAT 2016 

# Update 2 (11. August 2015): 

 

« Ein fair geregeltes Sozialpraktikum vor dem Medizinstudium wäre eine gute Option für die Weiterentwicklung des Medizinauswahlverfahrens, so die Vizerektorin für Lehre, Gender & Diversity der Med-Uni Wien in einem Interview mit der Presse vom 11. August 2015. »

 

 

MedAT 2016 - First Update
# Update 1 (07. August 2015):

 

Der Medizinaufnahmetest 2016 soll gendergerechter gestaltet werden.

 

Nachdem auch in diesem Jahr männliche Bewerber besser als ihre weiblichen Konkurrentinnen beim Auswahlverfahren für das Medizinstudium abschneiden konnten, möchte das Wissenschaftsministerium das Aufnahmeverfahren erneut weiterentwickeln, heißt es auf Anfrage der "Presse". In den kommenden Leistungsvereinbarungs-Verhandlungen im Herbst werde man die Unis diesbezüglich herantreten - für eine erneute Adaptierung spricht sich auch Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser aus. Möglichkeiten zur Verbesserung des Auswahlverfahrens, die zurzeit im Raume stehen, stellen die Kombination des Testresultates mit den Matura-Noten, einem Motivationsgespräch, oder einem Sozial-Praktikum dar. 

 

Hier finden sich alle alten Updates zum: MedAT 2015